Bio erobert Deutschlands Hochschulmensen

17.02.2009 - (idw) Deutsches Studentenwerk

Bio ist "in" Deutschlands Hochschulmensen. Wie das Deutsche Studentenwerk als Bundesverband aller 58 Studentenwerke mitteilt, bieten inzwischen 45 Studentenwerke in mehr als 140 Mensen Bio-Essen an. Bio erobert die Hochschulmensen in Deutschland. 45 der insgesamt 58 Studentenwerke bieten in mehr als 140 Mensen Bio-Essen an. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Bundesverband aller Studentenwerke mit. In der Gunst der Studierenden die Nase ganz weit vorne hat das Studentenwerk Osnabrück. Es belegt mit seiner "Mensa am Schlossgarten" in Osnabrück und seiner Mensa in Vechta die beiden Spitzenplätze in der Wertung "Bio-Mensa" beim Studierenden-Wettbewerb "Mensa des Jahres" der Hochschulzeitschrift UNICUM. Das Studentenwerk Bremen belegt mit seiner Unimensa am Boulevard den dritten Platz.

Zur heutigen Preisverleihung in Osnabrück freut sich Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks: "Die Studentenwerke gehören zu den größten Bio-Anbietern der deutschen Gemeinschaftsverpfleger. Das Angebot reicht von Komplettmenüs über Backwaren bis hin zu Getränken."

45 der insgesamt 58 Studentenwerke bieten in ihren Mensen Bio-Essen; 33 Studentenwerke unterziehen sich den strengen Kontrollverfahren nach der EG-Ökoverordnung und tragen das offizielle Bio-Siegel.

"Die Studentenwerke sind Bio-Pioniere. Sie setzen sich schon seit vielen Jahren für Bio-Essen ein, lange vor der großen Bio-Welle seit der Jahrtausendwende", betonte Meyer auf der Heyde gegenüber Journalisten. "Die Hunderttausenden von Studierenden und Hochschulangehörigen, die täglich in den Studentenwerks-Mensen essen, greifen gerne zu beim immer größeren Bio-Angebot."

Die 58 Studentenwerke betreiben an Deutschlands Hochschulen rund 740 Mensen, Cafeterien und Bistros. Mit dieser Hochschulgastronomie erzielten die Studentenwerke im Jahr 2007 einen Gesamtumsatz von 319 Millionen Euro.
Weitere Informationen: http://www.mensadesjahres.de - Ergebnisse des UNICUM-Wettbewerbs