Neuerungen der Fügetechnik im Messegepäck

14.09.2009 - (idw) Technische Universität Chemnitz

Institut für Fertigungstechnik/Schweißtechnik der TU Chemnitz präsentiert sich auf der 17. Internationalen Fachmesse Schweißen und Schneiden in Essen Neuentwicklungen der Fügetechnik in Theorie und Praxis zeigt das Institut für Fertigungstechnik/Schweißtechnik der TU Chemnitz auf der 17. Internationalen Fachmesse Schweißen und Schneiden in Essen. Diese größte schweißtechnische Messe der Welt findet alle vier Jahre statt. Vom 14. bis zum 18. September 2009 präsentiert sich das Institut auf der Messe in Essen in Halle 12, Stand 105. Vertreten sind die Professur Schweißtechnik unter Leitung von PD Dr. Gunnar Bürkner und die Professur Montage- und Handhabungstechnik unter Leitung von Prof. Dr. Maik Berger. "Wir präsentieren unser Institut der weltweiten fügetechnischen Industrie als Partner und Dienstleister für Forschung und Entwicklung", sagt Bürkner, der die Professur Schweißtechnik an der TU Chemnitz vertritt.

Die Chemnitzer zeigen Neuentwicklungen auf verschiedenen Gebieten der Fügetechnik. Zu sehen ist eine Prototypanlage, die flächiges Diffusionsschweißen bis zur Größe DIN A4 in Kombination mit einer Elektronenstrahlvorbehandlung erlaubt. Diese Anlage wird derzeit an der TU Chemnitz installiert. Außerdem zeigen die Wissenschaftler neue Funktionsprinzipien für Gasarmaturen und eine Leichtbauzange zum Widerstandsschweißen, deren Rahmen aus Faserverbundwerkstoffen gefertigt ist. Zudem wird live geschweißt: Zum einen mit einem neu entwickelten Gaspulsgerät, mit dem der Gasdurchfluss beim Schweißen gesteuert werden kann. Dadurch lassen sich der Schweißprozess stabilisieren und die Einbrandtiefe verdoppeln. Zum anderen zeigen die Chemnitzer das Schweißen mit alternativen Kontaktrohrwerstoffen auf Graphitbasis, die die Prozesssicherheit erhöhen und die Anlagenstandzeit bei der Verarbeitung von Leichtmetallwerkstoffen verlängert.