Die Macht der Dinge: Objekte in kulturellen Austauschprozessen

13.10.2009 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Welche Rolle spielen Objekte in kulturellen Austauschprozessen? Dieser Frage widmet sich die Ringvorlesung "Die Macht der Dinge - The Power of Things and the Flow of Cultural Transformations", die der Cluster "Asien und Europa im globalen Kontext" der Universität Heidelberg im Wintersemester 2009/2010 veranstaltet. Dazu referieren zehn renommierte Experten aus Großbritannien, den USA und der Schweiz. Die Vorträge in englischer Sprache finden jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr im Karl Jaspers Zentrum statt. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am 15. Oktober 2009 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Nicholas Thomas. Pressemitteilung
Heidelberg, 12. Oktober 2009

Die Macht der Dinge: Objekte in kulturellen Austauschprozessen
Ringvorlesung des Clusters "Asien und Europa" im Wintersemester 2009/2010

Welche Rolle spielen Objekte in kulturellen Austauschprozessen? Dieser Frage widmet sich die Ringvorlesung "Die Macht der Dinge - The Power of Things and the Flow of Cultural Transformations", die der Cluster "Asien und Europa im globalen Kontext" der Universität Heidelberg im Wintersemester 2009/2010 veranstaltet. Dazu referieren zehn renommierte Experten aus Großbritannien, den USA und der Schweiz. Die Vorträge in englischer Sprache finden jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr im Karl Jaspers Zentrum statt. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am 15. Oktober 2009 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Nicholas Thomas. Der Wissenschaftler von der University of Cambridge spricht zum Thema "Maori Carving and Colonial History. A Supplement to Tene Waitere's Travels".

Kulturen definieren sich vielfach durch Objekte, sie werden aber auch von fremden Objekten "kolonisiert": Dabei werden diese Dinge den Menschen so vertraut, dass sie nicht mehr als fremd, sondern als Bestandteile der eigenen Kultur wahrgenommen werden. "So wandern Objekte zwischen den Kulturen, transportieren Ideen, werden integriert und gewinnen in neuen kulturellen Kontexten andere Bedeutungen", betont Prof. Dr. Lieselotte E. Saurma vom Institut für Europäische Kunstgeschichte, die die Ringvorlesung organisiert hat. Wie sich solche Austauschprozesse gestalten und auswirken, werden die Referenten der Ringvorlesung aus ihrer jeweiligen Fachperspektive darstellen. Die Fallbeispiele umfassen unter anderem Schnitzereien, Musikinstrumente und Seide.

Die Vorträge finden im Karl Jaspers Zentrum, Voßstraße 2, Gebäude 4400, Konferenzraum 212 statt. Informationen im Internet können unter http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de abgerufen werden.

Kontakt:
Iris Mucha
Cluster "Asien und Europa im globalen Kontext"
Telefon (06221) 54-4008?
mucha@asia-europe.uni-heidelberg.de

Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
Weitere Informationen: http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/events/lecture-by-nicholas-thomas-cambr...