Helmholtz-Zentrum Berlin lädt zum ersten gemeinsamen Forum für Forschung mit Photonen und Neutronen

11.11.2009 - (idw) Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

Am 12. und 13. November 2009 veranstaltet die Helmholtz-Zentrum Berlin GmbH (HZB) das "First Joint BER II and BESSY II Users'Meeting" in Berlin-Adlershof. Ein Jahr nach der Fusion der Hahn-Meitner-Institut GmbH (HMI) und der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung mbH (BESSY) hat das HZB damit ein erstes gemeinsames Nutzertreffen ins Leben gerufen. Mehr als 350 Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren über die neuesten Forschungshighlights. Der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin e. V. verleiht den "Ernst-Eckhard-Koch-Preis" und den "Innovationspreis für Synchrotronstrahlung". Weitere Informationen: http://www.helmholtz-berlin.de/userservice/usermeeting/. Nutzertreffen und Preisverleihung in Berlin-Adlershof

Am 12. und 13. November 2009 veranstaltet die Helmholtz-Zentrum Berlin GmbH (HZB) das "First Joint BER II and BESSY II Users'Meeting" in Berlin-Adlershof. Ein knappes Jahr nach der Fusion der ehemaligen Hahn-Meitner-Institut GmbH (HMI) und der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung mbH (BESSY) hat das HZB damit ein erstes gemeinsames Nutzertreffen ins Leben gerufen. Wissenschaftler des HZB und externe Nutzer, die am Forschungsreaktor BER II oder an der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II experimentieren, können hier über die neuesten Forschungsergebnisse und Methoden diskutieren. Mehr als 350 Teilnehmer aus aller Welt werden erwartet. Das Helmholtz-Zentrum Berlin hatte erst am 28. Januar dieses Jahres seine Gründungsfeier im Tempodrom begangen.

"Wir freuen uns, dass wir nun ein gemeinsames jährliches Forum haben, bei dem wir neue Kooperationen zwischen beiden wissenschaftlichen Nutzergemeinden unterstützen können", sagt Prof. Dr. Anke Rita Kaysser-Pyzalla, wissenschaftliche Geschäftsführerin und Sprecherin der Geschäftsführung des HZB. Das HZB ist eines der wenigen Forschungszentren weltweit, das eine Synchrotronstrahlungsquelle und eine Neutronenquelle unter einem Dach betreiben. Über die gemeinsame Nutzerplattform SYNERGY (Synchrotron radiation and Neutron Research GatewaY) fördert das HZB die komplementäre Forschung mit Neutronen und Photonen.

Auf der Agenda des Nutzertreffens stehen vor allem die Präsentationen und der intensive Austausch über die Forschungshighlights des Jahres, aber auch die Zukunftspläne für die beiden Großgeräte. Der wissenschaftliche Fokus liegt in diesem Jahr auf den Forschungszweigen "Weiche Materie/Lebenswissenschaften" und "Magnetismus/Elektronische Struktur". Das vollständige Programm finden Sie unter: http://www.helmholtz-berlin.de/userservice/usermeeting/.

Als traditionelles Highlight verleiht der Freundeskreis Helmholtz-Zentrum Berlin e. V. den "Ernst-Eckhard-Koch-Preis" und den "Innovationspreis für Synchrotronstrahlung". Der Innovationspreis Synchrotronstrahlung wird europaweit ausgeschrieben und honoriert exzellente Leistungen, die maßgeblich zur weiteren Entwicklung von Technik, Methoden oder Nutzung der Synchrotronstrahlung beitragen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der SPECS GmbH und der BESTEC GmbH gesponsert. Der Ernst-Eckhard-Koch-Preis wird vergeben für hervorragende Doktorarbeiten, die Forschungen mit Synchrotronstrahlung am HZB oder beim Hamburger Synchrotronstrahlungslabor HASYLAB am DESY zum Gegenstand haben. Dotiert ist der Preis mit 2.500 Euro.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) betreibt und entwickelt Großgeräte für die Forschung mit Photonen (Synchrotronstrahlung) und Neutronen mit international konkurrenzfähigen oder sogar einmaligen Experimentiermöglichkeiten. Diese Experimentiermöglichkeiten werden jährlich von mehr als 2500 Gästen aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen weltweit genutzt. Das Helmholtz-Zentrum Berlin betreibt Materialforschung zu solchen Themen, die besondere Anforderungen an die Großgeräte stellen. Forschungsthemen sind Materialforschung für die Energietechnologien, Magnetische Materialien und Funktionale Materialien. Im Schwerpunkt Solarenergieforschung steht die Entwicklung von Dünnschichtsolarzellen im Vordergrund, aber auch chemische Treibstoffe aus Sonnenlicht sind ein wichtiger Forschungsgegenstand. Am HZB arbeiten rund 1100 Mitarbeiter/innen, davon etwa 800 auf dem Campus Lise-Meitner in Wannsee und 300 auf dem Campus Wilhelm-Conrad-Röntgen in Adlershof. Das HZB ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V., der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.
Weitere Informationen: http://www.helmholtz-berlin.de