Beauftragter für den Technologietransfer an der Hochschule Lausitz im Dienst

19.03.2010 - (idw) Hochschule Lausitz (FH)

An der Hochschule Lausitz (FH) hat der Beauftragte für den Technologietransfer, Prof. Dr. rer. oec. Helmut Schuster (57), seine Arbeit aufgenommen. Dieses Tätigkeitsfeld wurde seitens der Hochschulleitung von dem Aufgabenbereich des Vizepräsidenten für Forschung abgetrennt, weil hier die enge Kooperation mit der Wirtschaft im Vordergrund steht. Mehrere eng miteinander verzahnte Arbeitsfelder wurden damit bei einer Person zusammengeführt: die Vermittlung von Management-Kompetenzen im Career-Center, die der Verbesserung der Einsatzfähigkeit von Absolventen in der Wirtschaft dient, die Koordinierung der diversen Aktivitäten zur Gründerförderung aus der
Hochschule und mit dem Technologietransfer die direkte Unterstützung der regionalen Wirtschaft bei Entwicklungsvorhaben.

Die Maßnahmen aus diesen Aufgabengebieten sind zwar aus haushaltsrechtlichen Gründen streng voneinander abgetrennt, weisen aber durch inhaltliche Überschneidungen beziehungsweise Ergänzungen hohe Synergiepotenziale auf, die mit der Koordination durch Professor Schuster nutzbar gemacht werden sollen. Bei den Transferaktivitäten steht ihm das bewährte und in den vergangenen Jahren im Transfergeschäft schon sehr erfolgreiche Team der Lausitzer Technologie Transferstelle (LAUTT) zur Seite.

Der seit 1995 an der Hochschule wirkende Prof. Dr. Helmut Schuster wurde berufen für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Handel und Marketing. Er gehört zum Professorenteam des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. Professor Schuster betreut die Firmenkontakt- und Personalbörse campus-X-change, die am 14. April dieses Jahres bereits zum neunten Mal an der Hochschule Lausitz stattfindende größte Recruitingmesse der Region. Da er sich außer dem Personal- und Technologietransfer auch mit Fragen der Fachkräftesicherung in der Region beschäftigt, ist er seit Anfang 2009 im Beirat Fachkräftesicherung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz tätig.

"Für die nächste Zeit habe ich mir eine stärkere Vernetzung der Gründungsaktivitäten in der Hochschule mit den vorhandenen Unternehmen bei Entwicklungsvorhaben vorgenommen", erklärt der Technologietransferbeauftragte. "Die Aufgaben und Probleme sind sehr ähnlich, und die bereits ansässigen Unternehmen können einen stärkeren Arbeitsplatzeffekt erreichen sowie durch Kooperation mit innovativen Gründern deren oft fehlende Erfahrung ausgleichen." Ebenso strebt Professor Schuster eine Ergänzung der Ausbildung in der Hochschule für den speziellen Bedarf der mittelständischen Wirtschaft der Region an.

Ein drittes Element der nachhaltigen Sicherung der regionalen Wirtschaft sieht Professor Schuster in der Fachkräftesicherung für die mittelständische Wirtschaft im Einzugsgebiet der Hochschule Lausitz. Viele der einzelnen Maßnahmen, sowohl in der Gründerförderung als auch in der Fachkräfteausbildung der Hochschule Lausitz, sind mit dem Brandenburgischen Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung e.V. (BIEM) - einem Zusammenschluss der Hochschulen des Landes mit der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB) - abgestimmt. Professor Schuster vertritt die Hochschule auch im Vorstand des BIEM.