Polnisch in Aus- und Weiterbildung in Brandenburg Fachtagung am 6. Mai an der Europa-Universität Viadrina

05.05.2010 - (idw) Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Die Sprache des Anderen zu sprechen, ist insbesondere in mehrsprachigen Grenzregionen eine wichtige Zusatzqualifikation in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, denn Auszubildende bleiben ihrer Herkunftsregion häufiger treu als Studieninteressierte. Auch für das lebenslange Lernen gewinnen Fremdsprachen an Bedeutung als eine sinnvolle Kompetenz für alle, die an der Grenze leben und arbeiten.

Welche Erfahrungen mit Fremdsprachenerwerb und -kompetenz aber gibt es in der deutsch-polnischen Grenzregion? Welche Anreize können geschaffen werden, das Angebot auszubauen und wie sind die Perspektiven der Zukunft?

Eine Fachtagung zum Thema Polnisch in der Aus- und Weiterbildung in Brandenburg widmet sich am Donnerstag, dem 6. Mai, an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) anhand der deutsch-polnischen Grenzregion diesen Herausforderungen. Veranstalter sind die 1991 als Brückenuniversität zwischen Ost- und Westeuropa wieder gegründete Viadrina und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Brandenburg. Die Schirmherrschaft hat Bildungsminister Holger Rupprecht inne.

Rund 80 Teilnehmer Berufsschulen, freie Bildungsträger sowie Vertreter der Brandenburger Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kommen an der Viadrina zusammen, um über den Ausbau des Polnischangebots im Land Brandenburg zu beraten. Zudem werden Teilnehmer aus der deutsch-französischen und der sächsisch-polnischen Grenzregion erwartet.

Die Tagung beginnt um 10.00 Uhr mit einer Begrüßung durch Staatsekretär Burkard Jungkamp sowie Karl Fischer (Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg) und Ulrich Lehmann (IHK Ostbrandenburg). Anschließend nimmt Prof. Dr. Albert Raasch (Universität Saarbrücken) unter dem Titel Wer braucht denn schon Polnisch? Sprachlernmotivationen und den Sprachbedarf in der Grenzregion unter die Lupe.

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet statt im Auditorium Maximum, Logenstraße 2, Raum 03.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Sahra Damus
polnischtagung@dpg-brandenburg.de
Tel.: 0177-2462223