Wie die Universitätsreform der Satire entgehen kann

22.10.2010 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Graduierten-Akademie der Universität Jena startet Themenreihe am 28. Oktober Jena (22.10.10) Die Parallelaktion ist eine satirische Fiktion des Romanciers Robert Musil, in der sich die hohlförmige Verselbstständigung politischer Projekte zeigt. Sie ist damit ein geeignetes Instrument, um entsprechende Tendenzen im gegenwärtigen Umbau der Universitäten auszumachen, ist sich Prof. Dr. Stefan Matuschek von der Universität Jena sicher. Der Germanist eröffnet am 28. Oktober um 18 Uhr mit seinem öffentlichen Vortrag in den Rosensälen (Fürstengraben 27) die Wissenschaftliche Themenreihe der Jenaer Graduierten-Akademie. Matuschek wird es in seinem Vortrag Parallelaktionen oder: Wie die Universitätsreform, auch die Graduiertenkollegs, der Satire entgehen können nicht um Bologna- oder Exzellenz-Schelte gehen. Vielmehr will er dazu beitragen, zwischen Nutzen und möglichen Schäden zu unterscheiden.

Am 16. Dezember wird in dieser Reihe der Osteuropa-Historiker Prof. Dr. Joachim von Puttkamer über Die Erinnerung an den Kommunismus im östlichen Europa sprechen. Abgeschlossen wir die Reihe in diesem Semester mit einem öffentlichen Streitgespräch am 27. Januar 2011. Dann werden Soziologen mit Ökonomen über das Thema Marktwirtschaft: Sozial?! diskutieren.

Die Graduierten-Akademie deren Ziel es ist, hervorragende Bedingungen für eine Promotion und Post-Doc-Phase in Jena zu schaffen wendet sich mit der Wissenschaftlichen Themenreihe besonders an Doktorandinnen und Doktoranden. Doch auch alle anderen Interessierten sind zu diesen Vorträgen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: http://www.jga.uni-jena.de/index.php?id=349 - Weitere Informationen zur Wissenschaftlichen Themenreihe der Graduierten-Akademie. http://www.jga.uni-jena.de/fileadmin/soec/media/GA/Grafiken/Vortragsreihe/Themre... - Ein Newsletter über die Themenreihe ist hier zu erhalten.