"Impulsgeber für das Land": NRW-Wissenschaftsministerin Schulze besuchte das Wuppertal Institut

05.11.2010 - (idw) Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Bei ihrem gestrigen Antrittsbesuch haben die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Helmut Dockter, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium und Vorsitzender des Aufsichtsrats des Wuppertal Instituts, ein umfassendes Gespräch mit der Geschäftsführung und den Forschungsgruppenleitungen des Instituts geführt. Im Zentrum standen dabei insbesondere die NRW-bezogenen, laufenden Forschungsprojekte sowie die internationale Einbindung der Arbeiten am Institut. Uwe Schneidewind legte dar, wo die Arbeit des Wuppertal Instituts ansetzt: "Heute besteht weitgehender Konsens bezüglich der Klima- und Umweltziele. Auch viele der dafür notwendigen Technologien liegen vor. Die eigentliche Herausforderung für unsere Forschung besteht in der Gestaltung der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Übergänge zu nachhaltigen Wirtschaftsformen. Gerade unsere Projekte in Nordrhein-Westfalen haben dabei Vorbildcharakter national wie international", betonte der seit März 2010 amtierende Präsident des Wuppertal Instituts.

Im Gespräch spielten die Perspektiven, wie sie in dem Projekt der "Innovation City Ruhr" deutlich werden, eine wichtige Rolle. Es wurde deutlich, dass das Wuppertal Institut exzellent in der Forschungslandschaft vernetzt ist (international, national aber auch und gerade in NRW). Auch auf die vor Ort stattfindenden, wegweisenden Projekte in enger Kooperation mit der Stadt Wuppertal sowie mit der Bergischen Universität Wuppertal wurde verwiesen.

"Gerade dieses Zusammenspiel von kommunalen und regionalen Lösungen auf der einen und globaler Netzwerkbildung auf der anderen Seite ist ein wichtiger Motor, um die zwangsläufig schwierigen internationalen Verhandlungsprozesse im Klima- und Umweltbereich zu flankieren", so Uwe Schneidewind.

Ministerin Svenja Schulze zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Forschungsaktivitäten des Instituts und dem inzwischen erreichten Umsatzvolumen von über 11 Mio. Euro, von dem 2009 fast 9 Mio. Euro aus Drittmitteln stammten. "Das Wuppertal Institut leistet bedeutende Arbeit in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Es ist beeindruckend, wie das Institut mit seinen Projekten vielfältige konkrete Impulse in NRW setzt und gleichzeitig mit seiner Kompetenz ein international gefragter Partner ist", sagte Schulze.

Uwe Schneidewind sieht mit Zuversicht der Evaluation des Institutes durch den Wissenschaftsrat im Jahr 2011 entgegen. "Diese turnusgemäße Evaluation gibt uns die Chance, die hervorragende Entwicklung des Institutes in den letzten Jahren und insbesondere die aktuell erarbeitete Forschungsstrategie für die kommenden Jahre mit dem Wissenschaftsrat zu diskutieren und zu überprüfen", so Uwe Schneidewind.