Zehn junge Wissenschaftler erhalten DGPPN-Posterpreis

27.11.2010 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hat zusammen mit der Stiftung für Seelische Gesundheit zehn junge Wissenschaftler mit dem DGPPN-Posterpreis im Wert von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Samstag, den 27. November 2010, im Rahmen der DGPPN-Jahrestagung in Berlin statt. 88 Juroren bewerteten die im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) vom 24. bis 27. November 2010 in Berlin ausgestellten Poster. Kriterien waren neben dem wissenschaftlichem Neuigkeitswert, auch das methodische Vorgehen sowie die Art und Verständlichkeit der Darstellung. Zehn der insgesamt 597 Arbeiten wurden am Samstag, den 27. November 2010, mit dem DGPPN-Posterpreis ausgezeichnet. Die Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld von 500 Euro:

- Dr. Heide Glaesmer (Universitätsklinikum Leipzig): Die Prävalenz depressiver Beschwerden und generalisierter Angst in der älteren Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland und die Bedeutung methodischer Aspekte für die identifizierten Prävalenzen
- Dr. Bettina Bewernick (Universitätsklinikum Bonn): Nucleus accubens deep brain stimulation decreases depression and anxiety in therapy resistant depression-2 years follow up
- Dr. Nadine Dreimüller (Universitätsklinikum Mainz): The change of plasma BDNF in major depression during antidepressant treatment is not correlated with final change in depression severity
- Dr. Lena Rademacher (Universitätsklinikum Aachen): Neuronale Korrelate der Belohnungsantizipation bei Rauchern und Nichtrauchern
- Dr. Sylke Andreas (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf): Psychometrische Eigenschaften eines Instruments zur Erfassung von Aktivitäten und Partizipation bei Patienten mit psychischen Erkrankungen (ICF-PsychA&P)
- Maria Hausberg (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf): Kann die Mentalisierungsfähigkeit bei Patienten mit psychischen Erkrankungen angemessen über ein Selbsteinschätzungsinstrument erfasst werden?
- Dr. Florian Schlagenhauf (Charité, Universitätsmedizin Berlin): Dopaminergic mechanisms of age-related changes in affective decision making
- PD Dr. Matthias Schroeter (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig): Impairments in executive functions are related to the inferior frontal junction area in early dementia
- Tobias Rachow (Universitätsklinikum Jena): Einfluss der akuten schizophrenen Psychose auf die Atemregulation und deren Auswirkungen auf die Herzratenvariabilität
- Dr. Benjamin Straube (Universitätsklinikum Marburg): Neural correlates of iconic and metaphoric co-verbal gesture processing in patients with schizophrenia

Die DGPPN vergibt traditionell bei ihrer Jahrestagung Preise zur Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie. Neben bewährten Preisen wie zum Beispiel dem Forschungsförderpreis Imaging in Psychiatrie und Psychotherapie und dem Anti-Stigma-Preis wurden in diesem Jahr ein weiterer Preis der DGPPN-Preis für Gesundheitsfachberufe in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik vergeben. Damit wurden in diesem Jahr im Rahmen der DGPPN-Nachwuchskampagne insgesamt zehn Preise im Wert von über 100.000 Euro vergeben.

Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
Präsident DGPPN
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Universitätsklinikum Aachen
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
Tel.: 0241-80 89633
E-Mail: fschneider@ukaachen.de