ISTANBUL_transfer Entwurfsprojekt vonArchitektur- Masterstudierenden der HCU

13.01.2011 - (idw) HafenCity Universität Hamburg

Masterstudierende des Fachbereichs Architektur der HafenCity Universität Hamburg (HCU) zeigen bis zum Samstag, 15.1.2011 ihre Entwurfsprojekte zum Thema ISTANBUL_transfer im Westwerk, Admiralitätsstraße 74.
Erarbeitet wurden die Entwürfe in einem zweisemestrigen Universitätsprojekt unter der Leitung von Prof. Klaus Sill in Kooperation mit Olaf Bartels, Architekturhistoriker und -Kritiker und der Bilgi-Universität Istanbul.

Gestern eröffneten der türkische Generalkonsul in Hamburg und Schleswig Holstein Devrim Öztürk, der Präsident der HafenCity Universität Dr. Walter Pelka und der in Hamburg lebende Architekt Hakki Akyol die Ausstellung. Die Arbeiten differenzieren sich in die zwei Teilbereiche Goldenes Horn sowie die Bahnhöfe Sirkeci und Haydarpassa und analysieren die gegenwärtige Situation im urbanen Kontext. Sie zeigen neue, kreative Perspektiven des Umgangs mit bestehender Bausubstanz und vorhandenen städtischen Gegebenheiten auf, fokussieren auf die positive Aufnahme städtischer Rahmenbedingungen, z.B. der grünen Ressourcen Istanbuls.

Architektur ist ein wesentlicher Teil des interkulturellen Dialogs in dem sich erweiternden Europa, so Dr. Walter Pelka. Eine besondere Herausforderung stellt sicherlich die Entwicklung und Gestaltung der kulturellen Beziehungen zur Türkei dar, dem Bindeglied zwischen Europa und Asien, aber auch die damit verbundene wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration der türkischstämmigen Migranten in Deutschland, die heute in Deutschland und in der Türkei für diesen Austausch eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Ich freue mich, dass die HafenCity Universität zu diesem Dialog erneut einen so konstruktiven Beitrag geleistet hat.

In der modernen Architekturgeschichte Deutschlands und der Türkei begann Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ein besonderes Kapitel dieses kulturellen Dialogs. Die Arbeiten namhafter deutscher Architekten und Stadtplaner der Moderne bildeten eine wichtige Grundlage deutsch-türkischer Kulturbeziehung ein Phänomen, das noch heute in den bilateralen Beziehungen beider Länder Früchte trägt und ebenso eine wesentliche Grundlage bau- und immobilienwirtschaftlicher Kooperationen ist.

Über die HCU
Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität
Hamburg - Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist.
Mit ihrer Schwerpunktsetzung auf Disziplinarität, Interprofessionalität und Transdisziplinarität ist die HCU in der Lage, die drängenden Probleme der gebauten Umwelt und der Entwicklung von Metropolen in ihrer Vielfältigkeit verständlich zu machen und Wege zu ihrer Bewältigung aufzuzeigen. In Bildung und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für aktuelle baulich-räumliche, ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Herausforderungen der Metropole des 21. Jahrhunderts entwickelt werden.

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
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