Ist Chinesisch die bessere Software für unser Gehirn?

09.08.2003 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Ist Chinesisch die bessere Software für unser Gehirn? Was verbirgt sich hinter dem Phänomen des absichtlichen Vergessens? Wie werden Bilder vom Denken erzeugt? Welche neuen Ansätze verfolgen Forscher im Kampf gegen Alzheimer oder Parkinson? Mit "Gehirn und Verstehen" befasst sich die jetzt erschienene zweite Ausgabe des Forschungsmagazins Georgia Augusta, das die Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Universitätsbund herausgibt. In dem 160 Seiten starken Heft stellen Göttinger Wissenschaftler ihre Forschungsaktivitäten zu Funktionen und Dysfunktionen des Gehirns vor. Mediziner, Biologen, Neurowissenschaftler und Psychologen, aber auch Physiker und Philosophen bearbeiten in ihren Beiträgen das Thema von den zellbiologischen Grundlagen neuronaler Wahrnehmung und Informationsverarbeitung bis zur Entwicklung klinischer Therpieverfahren bei Hirnerkrankungen.

Pressemitteilung
Göttingen, 8. August 2003 / Nr. 180/2003

Ist Chinesisch die bessere Software für unser Gehirn?
Forschungsmagazin Georgia Augusta zum Thema "Gehirn und Verstehen"

(pug) Ist Chinesisch die bessere Software für unser Gehirn? Was verbirgt sich hinter dem Phänomen des absichtlichen Vergessens? Wie werden Bilder vom Denken erzeugt? Welche neuen Ansätze verfolgen Forscher im Kampf gegen Alzheimer oder Parkinson? Mit "Gehirn und Verstehen" befasst sich die jetzt erschienene zweite Ausgabe des Forschungsmagazins Georgia Augusta, das die Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Universitätsbund herausgibt. In dem 160 Seiten starken Heft stellen Göttinger Wissenschaftler, unter ihnen der Nobelpreisträger Prof. Dr. Erwin Neher vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, ihre Forschungsaktivitäten zu Funktionen und Dysfunktionen des Gehirns vor. Mediziner, Biologen, Neurowissenschaftler und Psychologen, aber auch Physiker und Philosophen bearbeiten in ihren Beiträgen das Thema von den zellbiologischen Grundlagen neuronaler Wahrnehmung und Informationsverarbeitung bis zur Entwicklung klinischer Therpieverfahren bei Hirnerkrankungen.

Prof. Dr. Horst Kern, Präsident der Georg-August-Universität: "Mit der neuen Ausgabe des Magazins werden die für das Profil der Universität herausragenden Schwerpunkte Molekulare Neurobiologie und Neurobiologie des Verhaltens und der Psychologie thematisiert. Sie zeichnen sich vor allem durch hohe Interdisziplinarität aus. Neues Wissen entsteht oft in der Kombination verschiedener Fächer an den Grenzlinien der Disziplinen und im Miteinander der Forschungsinstitutionen. Ein wichtiger Aspekt der hier vorgestellten Forschungsaktivitäten, die ihrerseits nur einen Ausschnitt aus den zahlreichen Projekten darstellen können, ist die Vernetzung der Wissenschaftseinrichtungen vor Ort. Insbesondere die in den letzten Jahren stark intensivierte Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unserer Universität mit Kollegen in den Max-Planck-Instituten und im Deutschen Primatenzentrum hat innovative Schwerpunktsetzungen in der Forschung, aber auch in der forschungsorientierten Lehre ermöglicht und zur Etablierung neuer Institute und Zentren geführt." Herausragende Beispiele sind das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte, bundesweit einmalige Forschungszentrum Molekularphysiologie des Gehirns, das European Neuroscience Institute Göttingen und das vor kurzem gegründete Zentrum für Neurobiologie des Verhaltens. Sie werden im Forschungsmagazin ebenso präsentiert wie das Institut für Multiple Sklerose-Forschung, der Sonderforschungsbereich Synaptische Interaktionen in neuronalen Zellverbänden, verschiedene Graduiertenkollegs oder der internationale Studiengang Neurosciences.

Das Forschungsmagazin Georgia Augusta erscheint halbjährlich. Das durchgängig vierfarbig gestaltete Heft wendet sich an die Mitglieder der Universität, an die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Göttingen, an regionale und überregionale Institutionen, an Politik, Verwaltung und Fachverbände sowie insbesondere die interessierte Öffentlichkeit im In- und Ausland. Es ist kostenlos in der Pressestelle der Universität Göttingen, Wilhelmsplatz 1, erhältlich.