Nach Deklaration der Global Commission on Drug Policy fordert ASH Berlin: Gemeinwesenarbeit stärken

23.06.2011 - (idw) Alice Salomon Hochschule Berlin

Nach der Deklaration der Global Commission on Drug Policy fordert die ASH Berlin: Gemeinwesenarbeit stärken - Global Commission on Drug Policy bestätigt die Bedeutung der Gemeinwesenarbeit im Kampf gegen die Drogen die Berliner Hochschule lehrt diese Inhalte bereits. Berlin, 23. Juni 2011. Bereits im Jahr 2009 erklärte die Alice Salomon Hochschule gemeinsam mit Caritas Deutschland und anderen internationalen Partnern das Konzept der harm reduction als das richtige Mittel auf dem Weg in eine Zukunft mit weniger Drogen. Die Forderungen der Alice Salomon Hochschule aus dem Jahr 2009 laufen letztendlich auf eine Legalisierung des Drogenkonsums hinaus.

Nun hat am 2. Juni die Global Commission on Drug Policy, der ehemalige Regierungschefs, Schriftsteller und Wissenschaftler angehören, einen Bericht vorgestellt, in dem der weltweite Krieg gegen Drogen als gescheitert erklärt wurde. Im Bericht werden unterschiedliche Aspekte des Kriegs gegen Drogen, der eine drogenfreie Welt vorsieht, diskutiert und in ihrer Mehrzahl als Fehleinschätzung erklärt. So richten die politischen, wirtschaftlichen, aber auch militärischen und juristischen Maßnahmen der Staaten mehr Schaden an als der Drogenkonsum selbst.
Infolge dessen werden Alternativen einer staatlichen, internationalen aber auch lokalen Politik vorgestellt. Dabei kommt dem Lokalen, also dem Gemeinwesen eine besondere Bedeutung zu: sowohl bei der Behandlung als auch bei der Prävention und für die öffentliche Gesundheit.

Prof. Johannes Kniffki, Leiter der internationalen Masterstudiengangs Intercultural Conflict Management: Genau diese Inhalte werden an der Alice Salomon Hochschule gelehrt: Denn im Lokalen, also in der Gemeinwesenarbeit liegt der Schlüssel für eine Welt ohne Drogen. Seit 2009 hat die Hochschule zwei methodologische Ansätze in Ihr Lehrportfolio aufgenommen, die diesen politischen Forderungen wissenschaftlich fundierte, methodische Ansätze zur Umsetzung im Lokalen Rechnung trägt. So gestaltet die ASH Berlin mit ihrer wissenschaftlichen, politischen und berufspolitischen Ausrichtung nicht nur aktiv globale sozialpolitische Politik. Sie macht dadurch auch ihr internationales Alleinstellungsmerkmal deutlich.

Für weitere Informationen:

Prof. Johannes Kniffki
Studiengangsleiter Intercultural Conflict Management
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 99 245 521
kniffki@ash-berlin.eu

Sandra Teuffel
Pressesprecherin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 99 245 - 426
teuffel@ash-berlin.eu