Kongress: Die "Grenzen des Wachstums" - Globalisierung und Umweltschutz

06.09.2003 - (idw) Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

Die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Globalisierung, ihre Chancen und Risiken, stehen im Zentrum des Kongresses "Lebenswelten für Morgen" am 27. und 28 Oktober 2003. Veranstalter sind die Technische Universität Braunschweig und der Stadt Braunschweig.

Beschleunigte Industrialisierung, rapides Bevölkerungswachstum, Weiterverbreitung der Unterernährung, Raubbau an Ressourcen und die Verschlechterung der Umweltbedingungen gehören zu den Schattenseiten der Globalisierung. Die Grenzen des Wachstums sind besonders deutlich an der Situation von Megacities wie Kairo, Lagos, S"o Paulo oder Mexiko City zu erkennen. Demgegenüber sind die hochentwickelten Industrieländer gefordert, ihre Kompetenzen und ihr Wissen einzubringen, um ökologisch zukunftsfähige Wirtschafts- und Siedlungsstrukturen zu schaffen und zu erhalten.

Der Kongress bringt namhafte Experten zusammen, die Strategien und Lösungsansätze aufzeigen werden, wie die Lebenswelten von Morgen zukunftsfähig gestaltet werden können. Neben Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), diskutieren unter anderem Jörg Kachelmann, TV-Meteorologe, Adriano Diogo, Dezernent des Umweltamtes der Stadt S"o Paulo und Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamts für Naturschutz über die Themenbereiche

- Versorgung und Entsorgung,
- Kommunikation, Mobilität und Verkehr sowie
- Wirtschaft und Soziales, Politik.

Zum Hintergrund: Alle zwei Jahre verleiht die Stadt Braunschweig den internationalen Braunschweig Preis. Mit 50.000 Euro zeichnet sie hervorragende anwendungsorientierte Forschung aus, die einen konkreten Beitrag zu einer nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung leistet. Der internationale Kongress "Lebenswelten für Morgen" umrahmt und begleitet die Preisverleihung.