Trierer Armut-Ausstellung ist jetzt in Ulm zu sehen

12.09.2011 - (idw) Universität Trier

Feierliche Eröffnung mit Bundesbildungsministerin Schavan Am Sonntag, den 11. September 2011, eröffnete Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan im Beisein zahlreicher geladener Gäste im Museum der Brotkultur die Ausstellung Armut Perspektiven in Kunst und Gesellschaft. Die Schau entstand in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich (SFB) 600 Fremdheit und Armut an der Universität Trier. Sie zeigt in reduzierter Form die gleichnamige große Trierer Ausstellung, die vom 10. April bis 31. Juli 2011 im Stadtmuseum Simeonstift und im Rheinischen Landesmuseum Trier zu sehen war und rund 60.000 Besucher anzog. Unter den Gästen in Ulm befand sich auch Prof. Dr. Peter Schwenkmezger, bis zum 31. August 2011 Präsident der Universität Trier und von Anfang an ein engagierter Förderer des Ausstellungsvorhabens.

Dr. Andrea Fadani, Leiter des Museums der Brotkultur und Mitglied des Vorstands der mit ihr verbunden Stiftung Fiat panis, hob die langjährige Verbundenheit von Museumsarbeit und Forschungsförderung zur Verbesserung der Welternährungslage in Ulm hervor. Dies habe Ulm gewissermaßen zum natürlichen Verbündeten des SFB 600 gemacht. Der Sprecher des SFB 600, Prof. Dr. Herbert Uerlings, bedankte sich beim Ulmer Museum, dem größten Leihgeber der Trierer Armutsausstellung, für die äußerst großzügige Unterstützung. Annette Schavan, Schirmherrin der Ausstellung, bezeichnete die Schau als gelungenes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Forschung zu einem zentralen Gegenwartsthema in der Mitte der Gesellschaft ankommen und sichtbar werden könne.

Die Ausstellung in Ulm ist bis zum 6. November 2011 zu sehen.

Weitere Informationen unter:
http://www.museum-brotkultur.de
http://www.armut-ausstellung.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });