Internationale Kooperation vor Ort ausgebaut: Delegation zur Vertragsunterzeichnung in China

20.10.2011 - (idw) Hochschule Hamm-Lippstadt

Die Internationalisierung der Hochschule Hamm-Lippstadt schreitet weiter voran. In der vergangen Woche war das Präsidium mit einer Delegation in China, um die im Januar in Hamm unterzeichneten Absichtserklärungen zum Aufbau von gemeinsamen Studiengängen mit der "Shanxi Agricultural University" und der "Chongqing University of Posts and Telecommunications" nun vor Ort in China als Verträge zu unterzeichnen und zu besprechen, in welchen Studiengängen und unter welchen Voraussetzungen die Kooperationen mit Leben gefüllt werden können.

Der Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, seine persönliche Referentin Türkan Hildebrand und die Leiterin des International Office Britta Morzick sind am Freitag, den 7. Oktober 2011, nach Peking aufgebrochen. Von dort ging es zunächst zur Vertragsunterzeichnung nach Taiyuan in der Provinz Shanxi. Die dortige Universität hat großes Interesse am Aufbau eines gemeinsamen Studienganges im Bereich Mechatronik. Duale Studiengänge sind auch in China auf dem Vormarsch, Praxiserfahrung während des Studiums wird immer wichtiger und die enge Zusammenarbeit der Hochschule Hamm-Lippstadt mit der Wirtschaft ist für die chinesischen Partner ein Vorbild, von dem sie lernen möchten. So einigte man sich bei einem guten Essen darauf, den Studiengang nach deutschem Vorbild für China zu modifizieren und auf diese Weise auch sicherzustellen, dass die chinesischen Studierenden nach 3 Jahren Studium in China schließlich ihren Abschluss in Lippstadt erlangen können.

Anschließend ging die Reise weiter nach Chongqing, der Megametropole im Herzen des Landes, wo sich derzeit fünf Studierende der Energietechnik in ihrem Auslandssemester befinden. Auch dort ist das Interesse groß, von den innovativen Ansätzen der Hochschule Hamm-Lippstadt zu lernen und durch einen gemeinsamen Studiengang das chinesische Hochschulsystem weiter zu modernisieren. In welchem Studiengang die Kooperation hier ablaufen wird, werden die nächsten Wochen zeigen, wenn die Informationen zu Studiengängen und -inhalten zwischen den nun auch persönlich bekannten und freundschaftlich verbundenen Hochschulen ausgetauscht und erörtert werden.

Nach den offiziellen Gesprächen hat die Delegation auch die fünf Hammer Studierenden getroffen, die sich schon gut in China eingelebt haben, mittlerweile ihre Wünsche und Fragen auf Chinesisch mitteilen können und sich gut an das Leben auf dem riesigen Campus angepasst haben. Erfreulicherweise durften die Studierenden auch am offiziellen Mittagessen mit dem Präsidenten der Hochschule teilnehmen, so dass viel Zeit blieb, um über die kleinen und großen Unterschiede zwischen beiden Kulturen zu diskutieren. Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld: "Das Wiedersehen mit unseren Chinapionieren war für uns eine besondere Freude und das beste Beispiel, dass die gerade erst gestartete Kooperation in Chongqing bereits hervorragend läuft. Wenn in Zukunft weitere Studierende China für ihr Auslandssemester wählen, können sie bereits von den Erfahrungen und Ratschlägen ihrer älteren Kommilitonen profitieren."

Die Reise endete schließlich in Peking, wo der Präsident die Gelegenheit hatte, an der Beijing Normal University, einer der chinesischen Topuniversitäten, einen Vortrag über das deutsche Hochschulwesen und den Aufbau der Hochschule Hamm-Lippstadt zu halten. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
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