Arthur Schnitzler und Historiker der Spätantike: Zwei neue Forschungsprojekte der NRW-Akademie

22.11.2011 - (idw) Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat den Zuschlag für zwei neue Forschungsvorhaben erhalten. Die beiden Projekte, die zum Akademienprogramm von Bund und Ländern gehören, werden an den Universitäten Wuppertal und Düsseldorf angesiedelt. Die Gesamtfördersumme beträgt knapp acht Millionen Euro für eine Laufzeit von 15 bis 18 Jahren. Damit ist NRW im größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramm Deutschlands mit 15 Projekten vertreten. In den neuen Vorhaben wird zum Schriftsteller Arthur Schnitzler und zu Historikern der Spätantike geforscht. Die Wuppertaler Wissenschaftler kooperieren auch mit der University of Cambridge. Es freut mich, dass die geisteswissenschaftliche Forschung in Nordrhein-Westfalen damit weiter gestärkt wird, erklärte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Vorstellung der Projekte in Düsseldorf. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften beschäftigen sich mit unserem historischen, kulturellen und interkulturellen Erbe. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, um unsere Vergangenheit und Gegenwart besser zu verstehen und so besser für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein, so Schulze.

Akademiepräsident Hanns Hatt zeigte sich erfreut darüber, dass sich gleich zwei neue Forschungsprojekte in der Auswahlrunde im Programm der deutschen Wissenschaftsakademien durchsetzen konnten. Hier zeigt sich, dass unsere Wissenschaftler für Spitzenforschung mit langem Atem stehen, sagte Hatt. Noch nie war unsere Forschung an so vielen Universitätsstandorten präsent, so Hatt: Die Universitäten Wuppertal und Düsseldorf waren bisher für NRW nicht in diesem Programm vertreten. Ab 2012 stoßen sie zu den Universitäten Bonn, Bochum, Köln und Münster.

Die Universität Wuppertal ist stolz, mit einem so herausragenden Projekt erstmals in den Kreis der Akademienforschung vorstoßen zu können, sagte Universitätsrektor Lambert Koch. Die Arbeiten zum großen Autor Arthur Schnitzler haben eine wichtige Bedeutung. Für die Universität Düsseldorf erklärte Prorektor Axel Buchner: Die großzügige Unterstützung der exzellenten altertumswissenschaftlichen Forschung an der Heinrich-Heine-Universität durch die NRW-Akademie ist eine große Ehre für unsere Universität. Die Erschließung fragmentarischer Quellen eröffnet völlig neue Erkenntnismöglichkeiten und ist für die althistorische wie für die altphilologische Forschung von unschätzbarem Wert. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.awk.nrw.de/awk/akademie/akademie_aktuell/index.php Anhang
Hintergrundinformationen zu beiden Projekten