Diagnoseinstrument der Lesekompetenz

12.12.2011 - (idw) Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Bernd Kinzl promoviert an der Pädagogischen Hochschule mit einer Arbeit zur Ermittlung der Lesekompetenz Dr. Bernd Kinzl, Lehrer an der Kocherburgschule Aalen-Unterkochen und Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, erforschte im Rahmen seiner Promotion die Lesekompetenz und deren Diagnose. Resultat ist das INformelle Lese-Analyse-Verfahren (INLAV), das Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützt, individuelle Entwicklungsstände der Lesekompetenz zu erkennen, um Schülerinnen und Schüler adäquat fördern zu können. Um eine möglichst unkomplizierte Anwendung des Diagnoseinstruments zu gewährleisten, stattete er die Arbeit mit einer Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer aus. Die PH-Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann lobte bei der Übergabe der Promotionsurkunde den hohen Anwendungsbezug der Forschungsarbeit.

Herr Kinzl hat sich nach dem Grund- und Hauptschullehramtsstudium an der PH Schwäbisch Gmünd durch ein Diplom-Pädagogik-Aufbaustudium und das Erweiterungsstudium Medienpädagogik ebenfalls an der PH weiter qualifiziert. Parallel dazu arbeitete er als Pädagogischer Mitarbeiter in der Psychotherapie im Bereich Testdiagnostik und Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS). Für seine Diplomarbeit zur LRS-Therapie bei ADHS-Kindern erhielt er 2005 den Pädagogischen Förderpreis der Studienkreis GmbH. Nach seinem Refendariat in Jagstzell ging er als Lehrer an die Uhlandschule in Geislingen an der Steige und 2010 an die Kocherburgschule in Aalen-Unterkochen. Von 2005-2007 arbeitete er darüber hinaus als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Sprachförderung an der Hauptschule an der PH. Seit 2007 ist er Ausbilder am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Schwäbisch Gmünd. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });