Netzwerktreffen der Universität Heidelberg für Forscher-Alumni aus Südasien

16.03.2012 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Im Rahmen des neuen Projekts Research-Alumni veranstaltet Heidelberg Alumni International (HAI) die zentrale Ehemaligen-Initiative der Ruperto Carola ein Netzwerktreffen für Forscherinnen und Forscher aus Südasien, die als Gastwissenschaftler an der Universität Heidelberg tätig waren. Es findet am 23. und 24. März 2012 in Neu Delhi statt. Der zweitägigen Veranstaltung folgt am 25. März ein weiteres Ehemaligen-Treffen: Dazu hat das 2009 gegründete Heidelberg Center South Asia (HCSA) in Kooperation mit HAI frühere Studierende, Mitarbeiter und Wissenschaftler der Ruperto Carola aus Indien, Bangladesh, Nepal, Sri Lanka und Pakistan eingeladen. Pressemitteilung
Heidelberg, 16. März 2012

Netzwerktreffen der Universität Heidelberg für Forscher-Alumni aus Südasien
Zentrale Ehemaligen-Initiative HAI organisiert Veranstaltungsprogramm im indischen Neu Delhi

Im Rahmen des neuen Projekts Research-Alumni veranstaltet Heidelberg Alumni International (HAI) die zentrale Ehemaligen-Initiative der Ruperto Carola ein Netzwerktreffen für Forscherinnen und Forscher aus Südasien, die als Gastwissenschaftler an der Universität Heidelberg tätig waren. Es findet am 23. und 24. März 2012 in Neu Delhi statt. Aus diesem Anlass reist eine sechsköpfige Heidelberger Delegation nach Indien, die von Prof. Dr. Bernhard Eitel, dem Rektor der Universität, angeführt wird. Der zweitägigen Veranstaltung folgt am 25. März ein weiteres Ehemaligen-Treffen: Dazu hat das 2009 gegründete Heidelberg Center South Asia (HCSA) in Kooperation mit HAI frühere Studierende, Mitarbeiter und Wissenschaftler der Ruperto Carola aus Indien, Bangladesh, Nepal, Sri Lanka und Pakistan eingeladen. Es schließt sich dann eine Jubiläumskonferenz an: Damit begeht das 1962 mit einer Außenstelle in Neu Delhi gegründete Südasien-Institut (SAI) der Universität Heidelberg sein 50-jähriges Bestehen.

Mit ihrem Projekt Research-Alumni, einem Konzept zur aktiven und nachhaltigen Zusammenarbeit mit ihren ehemaligen Gastwissenschaftlern aus dem Ausland, gehörte die Universität Heidelberg 2011 zu den Preisträgern eines Wettbewerbs der Alexander von Humboldt-Stiftung. Ziel des ausgezeichneten Best-Practice-Modells ist es, internationale Wissenschaftler, die einen Forschungsaufenthalt an der Universität Heidelberg absolviert haben, verstärkt an die Ruperto Carola zu binden und sie dabei in die Internationalisierungsstrategie der Universität einzubeziehen. Die Veranstaltung mit rund 25 Forschern aus Indien, die mit einem Empfang des Rektors im Goethe-Institut Max Mueller Bhavan in New Delhi startet, ist das erste von drei internationalen Netzwerktreffen ehemaliger Gastwissenschaftler der Universität Heidelberg. Geplant ist, das Projekt Research-Alumni vorzustellen und darüber hinaus zu erarbeiten, welche Möglichkeiten das Vorhaben für die Region Südasien bietet. Verantwortlich für das Projekt Research-Alumni zeichnet HAI-Leiterin Silke Rodenberg.

Zum anschließenden Alumni-Treffen mit früheren Studierenden, Mitarbeitern und Wissenschaftlern der Universität Heidelberg werden rund 70 Gäste aus verschiedenen südasiatischen Ländern im Goethe-Institut Max Mueller Bhavan erwartet. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Bernhard Eitel und Prof. Dr. Axel Michaels vom Südasien-Institut sowie einem Vertreter der Deutschen Botschaft Neu Delhi wollen sich die Teilnehmer über die künftige Alumni-Arbeit und die länderübergreifende Netzwerkpflege austauschen. Ziel ist es, einen Alumni-Club für Indien zu gründen, der von HAI betreut wird und eng mit dem Heidelberg Center South Asia der Ruperto Carola zusammenarbeitet. Das Programm des Ehemaligen-Treffens umfasst außerdem Exkursionen sowie eine Hei¬delberg-Lecture mit dem Geographen Prof. Dr. Peter Meusburger.

Im Mittelpunkt der Jubiläumskonferenz, zu der das Südasien-Institut vom 26. bis 28. März einlädt, steht das The¬ma Indiens Städte. Wissenschaftler des SAI sowie des Exzellenzclusters Asien und Europa im globalen Kontext der Universität Heidelberg werden mit indischen Experten zusammentreffen, um sich über aktuelle Fragen der Stadtforschung auszutauschen. Zur Mitwirkung an der Veranstaltung, die an der Jawaharlal Nehru Universität (JNU) stattfindet, sind auch die Teilnehmer des Netzwerktreffens der Heidelberger Research-Alumni sowie des Ehemaligen-Treffens eingeladen. Die Jubiläumskonferenz wird gemeinsam mit der JNU veranstaltet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Das vor 50 Jahren gegründete Südasien-Institut wurde als interdisziplinäres Zentrum für Forschung und Lehre konzipiert. Es verfügt aktuell über sieben Professuren für die Bereiche Entwicklungsökonomie, Ethnologie, Geographie, Geschichte, Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens (Klassische Indologie), Neusprachliche Südasienstudien und Politische Wissenschaft. Damit verknüpft das SAI die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Geographie mit historisch und philologisch ausgerichteten Kulturwissenschaften. Neben der Außenstelle in Neu Delhi wurde eine weitere Dependance in Kathmandu (Nepal) eingerichtet. Intensive wissenschaftliche Kontakte bestehen auch zu Pakistan und Sri Lanka in beiden Ländern unterhielt das SAI lange Jahre Außenstellen sowie in jüngerer Zeit zu Bangladesh.

Die Jubiläumsveranstaltungen stehen unter dem Motto Das Südasien-Institut, 50 Jahre richtungsweisend in Forschung und Lehre. Der Schwerpunkt der Feierlichkeiten liegt im Sommersemester 2012. In Heidelberg gehören unter anderem eine zentrale Festwoche im Mai sowie eine Vorlesungsreihe zum Programm.

Informationen im Internet können unter http://www.alumni.uni-heidelberg.de abgerufen werden.

Kontakt:
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