Experimente zwischen den Kriegen. Im HIS startet eine neue Vortragsreihe

27.04.2012 - (idw) Hamburger Institut für Sozialforschung

Von Mai bis Juni findet im Hamburger Institut für Sozialforschung die Vortragsreihe "Zwischenkriegszeit. Neue Perspektiven auf europäische Gesellschaften 1918 bis 1939" statt. Von Mai bis Juni findet im Hamburger Institut für Sozialforschung die Vortragsreihe "Zwischenkriegszeit. Neue Perspektiven auf europäische Gesellschaften 1918 bis 1939" statt. Sie befasst sich mit der Zwischenkriegszeit, die auch als "Labor der Moderne", ideologisches und politisches "Experimentierfeld", "Krisenjahre der klassischen Moderne", "breeding ground" des wohlfahrtsstaatlichen Nachkriegskapitalismus bezeichnet wird. Die gegensätzlichen Deutungen der Zwischenkriegszeit zeigen, dass die Epoche zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg in jeder Hinsicht ein "Zeitalter der Extreme" war. Sie war so ereignis- wie folgenreich, dass die Geschichtswissenschaft auch nach Jahrzehnten intensiver Forschung nicht annäherungsweise einen Konsens auch nur über Grundfragen gefunden hätte. Es bleibt also spannend Grund genug, renommierte Historikerinnen und Historiker einzuladen, ihre aktuellen Arbeiten und Ansätze zur Zwischenkriegszeit in Deutschland und Europa vorzustellen.

Die Vorträge:
3. Mai 2012, Prof. Dr. Anselm Doering-Manteuffel (Universität Tübingen):
Weimar als Modell. Der Ort der Zwischenkriegszeit in der Geschichte des 20. Jahrhunderts

8. Mai 2012, Prof. Dr. Wolfgang Hardtwig (Humboldt-Universität zu Berlin):
"Volksgemeinschaft" in der Kontroverse 1914 1945

24. Mai 2012, Prof. Dr. Werner Plumpe (Goethe-Universität Frankfurt a. M.):
Weimars Wirtschaft revisited

31. Mai 2012, Prof. Dr. Lutz Raphael (Universität Trier):
Imperiale Gewalt und mobilisierte Nation. Neue Perspektiven auf Europa zwischen 1900 und 1950. (zugleich im Rahmen der Hamburger Vorträge zu Gewalt und Genozid)

12. Juni 2012, Dr. Ulrike Jureit (Hamburger Institut für Sozialforschung):
Eine Art historischer Phantomschmerz. Konzepte territorialer Ordnung in der Zwischenkriegszeit

Wenn Sie Interesse an einem Gespräch mit einem der Referenten oder der Referentin oder sonstige Rückfragen haben, wenden Sie sich gerne an:
Dr. Regine Klose-Wolf
Hamburger Institut für Sozialforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mittelweg 36, 20148 Hamburg
Tel. 040-414097-12
Presse@his-online.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.his-online.de/veranstaltungen/vortraege-und-diskussionen/ Vorträge und Veranstaltungen im HIS