Europäischer Jugendkarlspreis: Entscheidung am 15. Mai / transeuropa vertritt Deutschland

14.05.2012 - (idw) Stiftung Universität Hildesheim

Hildesheimer Kulturwissenschaftsstudierende wecken Leidenschaft für Europa und vertreten Deutschland in der Endrunde um den Europäischen Jugendkarlspreis. Noch bis Samstag, 19. Mai, laden Kulturwissenschaftsstudierende der Universität Hildesheim zum europäischen Theater- und Performancefestival transeuropa ein. Künstler aus Island, Litauen, Portugal und Deutschland zeigen unter dem Motto Gemeinschaften ihre Inszenierungen. Die Studierenden der Universität Hildesheim vertreten die Bundesrepublik Deutschland in der europäischen Endrunde um den renommierten Europäischen Jugendkarlspreis. Am Dienstagvormittag, 15. Mai, wird die Entscheidung in Aachen bekannt gegeben. 2012 wagt transeuropa den Sprung in die siebte Runde. So professionell das Festival in den vergangenen 17 Jahren geworden ist transeuropa bleibt ein Probier- und Lernfeld für Studierende. Im Uni-Kontext können wir neue Formate ausprobieren, das wäre woanders kaum möglich. Es ist eine große Herausforderung und Chance, diese Verantwortung übernehmen zu können, sagt Hannah Pfurtscheller, die die Künstlerische Leitung inne hat. Die 24-Jährige studiert Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und hat bereits 2009 bei transeuropa mitgewirkt.
Seit 1994 wird Hildesheim alle drei Jahre zum Knotenpunkt der jungen europäischen Theaterszene und hat sich zu einem der größten Festivals in Europa entwickelt. Künstlerinnen und Künstler aus 16 europäischen Ländern waren bisher zu Gast. Portugal, Litauen und Island sind die Gastländer in diesem Jahr.

2012 steht das Thema Gemeinschaften im Mittelpunkt. Zum Beispiel leben Künstler aus vier Ländern seit vier Wochen in einer Europa-WG in Hildesheim. Wir fragen uns, wie Menschen heute zusammenkommen und erforschen ihre Netzwerke und Kommunikationsstrategien. Dabei nehmen wir die Europäische Union genauso in den Blick wie virtuelle Trauergemeinden im Internet oder die Occupy-Bewegungen, sagt Marco Barsda, der die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit leitet. Warum sie sich Gedanken über Europa machen? In der Krise der Währungsunion fällt es immer mehr Menschen schwer, sich mit Europa zu identifizieren. Wir versuchen abseits von politischen Hierarchien unsere eigenen Ideen von grenzüberschreitenden Gemeinschaften zu gestalten.

Noch bis Samstag, 19. Mai, werden Eigenproduktionen und Gastspiele aus den Partnerländern Island, Litauen und Portugal sowie dem deutschsprachigen Raum gezeigt. Ein achtköpfiges studentisches Kernteam der Universität Hildesheim sowie rund 40 weitere Kulturwissenschaftsstudierende organisieren das europäische Theater- und Performancefestival. Professoren und Mitarbeiter des Instituts für Medien und Theater und des Instituts für Kulturpolitik beraten und unterstützen die Studierenden.

Am Dienstagvormittag, 15. Mai, wird der Gewinner des Europäischen Jugendkarlspreis 2012 in Aachen bekannt gegeben. transeuropa vertritt als einziges Projekt die Bundesrepublik Deutschland in der europäischen Endrunde.

Am Mittwoch, 16. Mai, startet um 22:00 Uhr die für transeuropa2012 produzierte performative Party schlaraffen.land of milk and honey. Die portugiesische Gruppe Há.Que.Dizê.Lo inszeniert eine zehnstündige Party im Festivalzentrum (Wachsmuthstr. 19) mit voller Überraschungen.

Kontakt für Presseanfragen:
Marco Barsda, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (presse´[at]transeuropa-festival.de) oder Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, presse[at]uni-hildesheim.de, 0177.8605905). jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.uni-hildesheim.de/media/presse/Sonstiges/Programm_transeuropa2012.pdf - Programm Festival transeuropa 2012 http://www.transeuropa-festival.de/2012/ - transeuopa, offizielle Internetseite Anhang
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