Nordrhein-Westfalen verleiht Dr. Norbert Schneider den Titel "Professor

29.07.2004 - (idw) Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW

Wissenschaftsstaatssekretär Hartmut Krebs nahm hohe Ehrung vor

Eine hohe Ehrung nahm NRW-Wissenschaftsstaatsekretär Hartmut Krebs heute in Düsseldorf vor. Dr. Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien, nahm aus seinen Händen die Urkunde über die Verleihung des Titels "Professor" entgegen. Es ist der höchste Titel, den Nordrhein-Westfalen für hervorragende Leistungen oder Verdienste in Wissenschaft, Kunst oder Kultur zu vergeben hat.
"Mit diesem Titel ehrt die Landesregierung Ihre außerordentlichen Verdienste, die Sie sich in jahrzehntelanger intensiver wissenschaftlicher Arbeit um die Entwicklung der Medienkultur erworben haben," hob Krebs in seiner Laudatio hervor.

Professor Schneider, geboren am 7.8.1940 in Langenau/Württemberg, war nach seinem Studium der evangelischen Theologie und Publizistik an den Universitäten Tübingen, Marburg und Hamburg unter anderem als Direktor im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt a. M., als Direktor für Hörfunk und Fernsehen beim Sender Freies Berlin und als Geschäftsführer der Allianz-Film GmbH Berlin tätig. 1993 löste er Klaus Schütz als Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen ab.

Professor Schneider hat durch seine vielfältige Beteiligung an Institutionen von Rundfunk, Film und Fernsehen sowie in der Publizistik wie kaum ein anderer dazu beigetragen, die gesellschaftspolitische Dimension der Entwicklungen auf dem Gebiet der Medien und der Kommunikationskultur bewusst zu machen. Er thematisierte dies auch in seinem freien schriftstellerischen Wirken.

"Aus der Fülle der Aufgaben, denen er sich erfolgreich über viele Jahre gewidmet hat, ist sein aktives Eintreten für den Auf- und Ausbau der Medienwissenschaften und ihre Weiterentwicklung im Rahmen eines kulturwissenschaftlichen Konzepts besonders hervor zu heben", betonte Staatssekretär Krebs. "Dass sich das Land Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahrzehnten zu einem zentralen Medienstandort in Deutschland entwickelt hat, verdankt es ohne Zweifel auch Professor Schneider."