Neuer Arbeitsbericht der HfB diskutiert Umgang mit "Faulen Krediten"

30.07.2004 - (idw) Hochschule für Bankwirtschaft

"Handel mit notleidenden Krediten kommt in Schwung!"
Frankfurt am Main, 30. Juli 2004. Der Umgang mit "Faulen Krediten - Handel, Work-Out in Banken, Outsourcing und Securitisation - steht im Mittelpunkt der Aufsatzsammlung, die Professor Dr. Christoph Schalast von der Hochschule für Bankwirtschaft (HfB) herausgegeben hat.

"Der Handel mit notleidenden Krediten in Deutschland kommt richtig in Schwung," so Schalast, der an der HfB den Bereich Recht vertritt. Dies zeige der Verkauf eines notleidenden Kreditportfolios der Sparkasse Görlitz an ausländische Investoren, der im Juli 2004 bekannt wurde. Schalast weiter: "Auch die True-Sale-Initiative der KfW wird wahrscheinlich Ende des Jahres im Markt bemerkbar werden. Allerdings stellt sich die Frage, wie mittelgroße Banken aber auch sonstige Gläubiger wie Private Equity- und Mezzanine-Häuser mit ihren notleidenden Engagements, nicht nur bei Immobilien, sondern auch bei Unternehmensbeteiligungen und Finanzierungen, in Zukunft umgehen." Für Schalast steht fest, dass die Diskussion über Bad Debt in Deutschland daher an einem spannenden Ausgangspunkt steht. "Und wir werden sie tatkräftig unterstützen!" kündigt der Jura-Professor an.

Schalast leitet den Forschungsbereich "Bad Debt" an der HfB. Im nun veröffentlichten Arbeitsbericht fasst er die Diskussionen der letzten Forschungskolloquien zu diesem Thema zusammen. Er steht für Hintergrundgespräche zur Verfügung

Die Arbeitsberichte der Hochschule für Bankwirtschaft fördern den Dialog zwischen Theorie und Praxis. Interessenten senden wir den neuen Arbeitsbericht gerne kostenfrei zu. Er kann außerdem kostenfrei im Internet abgerufen werden (www.hfb.de/arbeitsberichte).

HfB Business Luncheon zu Verbriefungsinitiativen der KfW
Der Forschungsschwerpunkt "Bad Debt" wird fortgesetzt mit einem HfB-Business-Luncheon am 27. Oktober 2004. Thomas Bulgrin, Legal Counsel von der KfW Bankengruppe wird die Verbriefungsinitiativen der KfW vorstellen und insbesondere auf Russland ("Aries") und die Mittelstandsaktionen "Symvonie 2004-1" eingehen. Weitere Informationen im Internet unter www.hfb.de/veranstaltungen.


Die Hochschule für Bankwirtschaft / HfB
Die Hochschule für Bankwirtschaft (HfB) ist das Kompetenzzentrum in Forschung und Lehre für Banking & Finance und Management. Sie bietet auf die Bedürfnisse der Finanzwirtschaft ausgerichtete, international anerkannte akademische Studiengänge sowie branchenübergreifende MBA-Programme an. Über 50 Professoren, Lehrbeauftragte und Sprachdozenten betreuen derzeit knapp 600 Studierende in staatlich anerkannten und FIBAA-akkreditierten Studiengängen. Um Aktualität und Praxisbezug zu gewährleisten, pflegt die Hochschule einen intensiven Austausch mit der Praxis. Für die international ausgerichteten Studiengänge kooperiert sie weltweit mit 24 Universitäten und Business Schools. Träger der HfB ist die Bankakademie e. V., in deren Aufsichtsrat die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, die Commerzbank, die Bayerische Hypo- und Vereinsbank, die ING-BHF-BANK sowie der Bundesverband deutscher Banken vertreten sind. Weitere Informationen zur HfB im Internet unter www.hfb.de.

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