Lehrstelleninitiative des GFZ

15.10.1997 - (idw) GeoForschungsZentrum Potsdam

Neue Lehrstellen fuer die Jugend - eine Investition in die Zukunft Die Lehrstelleninitiative des GeoForschungsZentrums Potsdam

GFZ Potsdam - Lehrstellen sind heutzutage Mangelware. In Zeiten knapper Kassen ist eher von Personalabbau als von neuen Ausbildungsplaetzen die Rede. Auch Einrichtungen der oeffentlichen Hand sind von Stellenkuerzungen betroffen. Der Kampf um eine Lehrstelle ist fuer Berufseinsteiger daher haeufig ein frustrierender Start in das Arbeitsleben. Das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) gehoert mit derzeit 560 Beschaeftigten zu den groesseren Arbeitgebern in Potsdam. Seit 1993 werden am GFZ erhebliche Anstrengungen unternommen, um Jugendlichen eine Lehrstelle anzubieten. Zur Zeit arbeiten insgesamt 24 Auszubildende, davon 13 junge Frauen, am GFZ. "Damit bieten wir doppelt soviele Lehrstellen an, wie im Personalplan festgelegt sind", fuehrt Dr. Bernhard Raiser, Adminstrativer Vorstand des GFZ, aus. Das GFZ unternehme somit erhebliche Anstrengungen, um Jugendlichen eine Berufschance zu vermitteln. Auf diese Weise leistet das GeoForschungsZentrum leistet einen erheblichen Beitrag, um der Lehrstelleninitiative der Bundesregierung nachzukommen. "Und das, obwohl auch wir, wie alle oeffentliche Einrichtungen, eine jaehrliche Stellenreduzierung von 2% hinnehmen muessen," ergaenzt Prof. Rolf Emmermann, Wissenschaftlicher Vorstand des GFZ. Das GFZ als eine der 16 Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) nehme an der aktuellen Initiative der HGF zur Schaffung von mehr Lehrstellen teil, habe aber auch schon vorher mehr als seinen Pflichtteil in der Lehrlingsausbildung geleistet. Allein in diesem Jahr seien am GFZ 11 neue Ausbildungsvertraege geschlossen worden; auch seien neue Ausbildungsberufe angeboten worden. Wichtig dabei sei, dass es sich um qualitativ hochwertige Lehrstellen handele, wie es einem modernen Forschungszentrum mit weltweitem Renommee entspreche. Von den insgesamt 30 Lehrstellen seit 1993 am GFZ entfielen 4 auf Chemielaboranten, 9 auf Buerokauffrauen, 10 auf Feinmechaniker, 3 auf Physiklaboranten, 2 auf Fachinformatiker, und je eine auf Industrie- Elektroniker und Bibliotheksassistentin.