Internationale Veranstaltungen: Neue Literaturen in englischer Sprache

15.09.1998 - (idw) Universität Osnabrück

Mit dem Forschungs- und Studienbereich der Neuen Literaturen in englischer Sprache, die sich in den Ländern des ehemaligen britischen Kolonialreichs entwickelt haben oder noch entwickeln, beschäftigen sich die Jahrestagung der Gesellschaft für die Neuen Englischsprachigen Literaturen (GNEL) und die vierte Autumn-Summer School, die vom 17. bis 19. September bzw. 20. bis 26. September 1998 an der Universität Osnabrück stattfinden.

Pressemitteilung
Osnabrück, 15. September 1998 / Nr. 128/98

Internationale Veranstaltungen: Neue Literaturen in englischer Sprache
Lehrende und Autoren aus Australien, Indien, Kanada, der Karibik, Neuseeland und Südafrika

Mit dem Forschungs- und Studienbereich der Neuen Literaturen in englischer Sprache, die sich in den Ländern des ehemaligen britischen Kolonialreichs entwickelt haben oder noch entwickeln, beschäftigen sich zwei internationale Veranstaltungen, die am kommenden Donnerstag am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Osnabrück beginnen. Auf Einladung der Osnabrücker Anglistin Prof. Dr. Sigrid Markmann findet zunächst vom 17. bis 19. September die Jahrestagung der Gesellschaft für die Neuen Englischsprachigen Literaturen (GNEL) statt. Daran schließt sich vom 20. bis 26. September 1998 die vierte "Autumn-Summer School" an, die unter dem Motto "Give Peace a Chance" steht und sich vor allem an Studierende, Lehrer und Schüler wendet. Zu beiden Veranstaltungen werden Wissenschaftler sowie Autoren aus Australien, Indien, Kanada, der Karibik, Neuseeland und Südafrika erwartet. Weitere Gäste kommen nach Angaben von Prof. Markmann aus Dänemark, Frankreich, Österreich und der Schweiz.

Die GNEL-Jahrestagung 1998 und die vierte Autumn-Summer School werden sich mit der kulturellen, der politischen und der sozialhistorischen Situation in den englischsprachigen Regionen Afrikas, Asiens, Australiens, Kanadas und Neuseelands auseinandersetzen und in diesem Zusammenhang auch ihre Literaturen analysieren. Prof. Markmann: "Mit wachsender Eigenständigkeit der ehemaligen Kolonien haben sich neue Regional- und Nationalliteraturen herausgebildet, die sich zunehmend von den etablierten und dominanten Literaturzentren Europas und der USA lösen und die zu einer vielschichtigen kulturellen Auffächerung führen. Eine entscheidende Rolle spielen hier gesellschaftliche Minderheitengruppen, die ihre authentischen Ausdrucksformen hervorgebracht haben." Gerade die Gesellschaft unter dem Vorsitz von Prof. Markmann hat es sich dabei zum Ziel gesetzt, diese Entwicklungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Osnabrück finden im Fachgebiet Anglistik/Amerikanistik bereits seit 1980 Seminare, Vorlesungen und studentische Arbeitsgruppen statt, die sich mit den Neuen Literaturen in englischer Sprache beschäftigen. Prof. Markmann: "Daneben haben wir zahlreiche Sonderveranstaltungen wie Ringvorlesungen, Gastvorträge, Lesungen oder Ausstellungen initiiert, in denen die marginalisierten Autorinnen und Autoren selbst zu Wort kommen konnten."

Weitere Auskünfte zur GNEL-Jahrestagung und zur Autumn-Sommer School sind unter den Telefonnummern 0541/969-4162 (mittwochs von 10 bis 12 Uhr) und 969-4362 erhältlich. Infos zu beiden Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter http://www.lili.uni-osnabrueck.de (Stichwort: Aktuelle Informationen).