"Geoschiff für Schülerinnen"

01.08.2002 - (idw) Universität Trier

Eine Exkursion für Schülerinnen zum "Geoschiff" im Juli veranstaltete das Ada Lovelace-Projekt von Universität und Fachhochschule Trier. Das Schiff beherbergt eine Ausstellung zum Thema "Meeresforschung" und bereist anlässlich des "Jahres der Geowissenschaften 2002" noch bis Ende September etwa 65 Städte an Rhein, Main, Mosel und Donau. Im Juli hat es in Trier Station gemacht. Treffpunkt für die Exkursion war um 14 Uhr an der Porta Nigra. Dort erklärte Nicole Macieowitz, Mentorin beim Ada Lovelace-Projekt und Studentin der physischen Geographie an der Universität Trier, den Schülerinnen und Eltern, wie sich die Landschaft in Trier und Umgebung über die Jahrtausende verändert hat. So erfuhren die interessierten Schülerinnen, daß die Bauten der Römer heute tiefer liegen als die übrigen Gebäude, weil seit der Römerzeit immer mehr Material angeweht oder mit dem Wasser herangetragen wurde.

Nach dieser "geographischen Stadtführung" ging es weiter zum Zurlaubener Ufer, wo das Geoschiff ankerte. Im Inneren des Binnenschiffes gab es für die Schülerinnen nicht nur viel zu sehen, sie konnten auch selbst vieles ausprobieren: Sandrippeln mit einer Rippel-Maschine herstellen, die Kontinente mit dem Erdteil-Puzzle neu zusammensetzen oder mit einer speziellen Trommel Meeresrauschen nachahmen.

Die 17jährige Ilenia Rigoni versuchte sich selbst als Wissenschaftlerin und beobachtete durch ein Mikroskop planktische Foraminiferen, die als Plankton im Wasser schweben. Ilenia kommt in die 12. Klasse des Auguste-Viktoria-Gymnasiums und findet: "Informationen über Geographie werden gut und verständlich vermittelt."
Auch Technikbegeisterte kamen auf ihre Kosten: Sie konnten einen Unterwasser-Roboter oder einen echten Eisbohrer bestaunen, mit dem Proben aus den oberen 5 Metern der Eisschichten entnommen werden. Man konnte erfahren, wie Fossilien freigelegt und präpariert werden und Rohstoffe wie Grundwasser oder Gas aus dem Meer aufgespürt und genutzt werden.
Anna-Carola Gondring, 12. Klässlerin am Balthasar-Neumann-Technikum, fand die Ausstellung ebenfalls sehr interessant. "Man kann alles schön durchlesen und ausprobieren". Sie macht Erdkunde-Leistungskurs und möchte nach dem Abitur ein naturwissenschaftlich-technisches Fach studieren oder eine Ausbildung in diesem Bereich machen. Ihr Vater stimmt ihr zu: "Die Ausstellung ist gut greifbar gemacht, sehr verständlich aufgebaut."
Tja, bleibt wohl nur zu hoffen, dass das Schiff mal wieder in Trier Station macht...


"Geoschiff für Schülerinnen"

Eine Exkursion für Schülerinnen zum "Geoschiff" im Juli veranstaltete das Ada Lovelace-Projekt von Universität und Fachhochschule Trier. Das Schiff beherbergt eine Ausstellung zum Thema "Meeresforschung" und bereist anlässlich des "Jahres der Geowissenschaften 2002" noch bis Ende September etwa 65 Städte an Rhein, Main, Mosel und Donau. Im Juli hat es in Trier Station gemacht. Treffpunkt für die Exkursion war um 14 Uhr an der Porta Nigra. Dort erklärte Nicole Macieowitz, Mentorin beim Ada Lovelace-Projekt und Studentin der physischen Geographie an der Universität Trier, den Schülerinnen und Eltern, wie sich die Landschaft in Trier und Umgebung über die Jahrtausende verändert hat. So erfuhren die interessierten Schülerinnen, daß die Bauten der Römer heute tiefer liegen als die übrigen Gebäude, weil seit der Römerzeit immer mehr Material angeweht oder mit dem Wasser herangetragen wurde.

Nach dieser "geographischen Stadtführung" ging es weiter zum Zurlaubener Ufer, wo das Geoschiff ankerte. Im Inneren des Binnenschiffes gab es für die Schülerinnen nicht nur viel zu sehen, sie konnten auch selbst vieles ausprobieren: Sandrippeln mit einer Rippel-Maschine herstellen, die Kontinente mit dem Erdteil-Puzzle neu zusammensetzen oder mit einer speziellen Trommel Meeresrauschen nachahmen.

Die 17jährige Ilenia Rigoni versuchte sich selbst als Wissenschaftlerin und beobachtete durch ein Mikroskop planktische Foraminiferen, die als Plankton im Wasser schweben. Ilenia kommt in die 12. Klasse des Auguste-Viktoria-Gymnasiums und findet: "Informationen über Geographie werden gut und verständlich vermittelt."
Auch Technikbegeisterte kamen auf ihre Kosten: Sie konnten einen Unterwasser-Roboter oder einen echten Eisbohrer bestaunen, mit dem Proben aus den oberen 5 Metern der Eisschichten entnommen werden. Man konnte erfahren, wie Fossilien freigelegt und präpariert werden und Rohstoffe wie Grundwasser oder Gas aus dem Meer aufgespürt und genutzt werden.
Anna-Carola Gondring, 12. Klässlerin am Balthasar-Neumann-Technikum, fand die Ausstellung ebenfalls sehr interessant. "Man kann alles schön durchlesen und ausprobieren". Sie macht Erdkunde-Leistungskurs und möchte nach dem Abitur ein naturwissenschaftlich-technisches Fach studieren oder eine Ausbildung in diesem Bereich machen. Ihr Vater stimmt ihr zu: "Die Ausstellung ist gut greifbar gemacht, sehr verständlich aufgebaut."
Tja, bleibt wohl nur zu hoffen, dass das Schiff mal wieder in Trier Station macht...

Pressemitteilung 167/2002
Trier, 01.08.2002
Universität Trier
Pressestelle
Leitung: Heidi Neyses
Tel.: 0651/201-4238
Fax: 0651/201-4247
E-Mail: Neyses@uni-trier.de