Phoenix-Preis für Pharmakologie

25.01.2000 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Eine interdisziplinäre Forschergruppe von den Universitäten Würzburg und Bonn hat den mit 20.000 Mark dotierten Phoenix-Pharmazie-Wissenschaftspreis 1999 für Pharmakologie erhalten.

Die Preisträger sind Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Inhaberin des Lehrstuhls für Pharmazeutische Chemie an der Universität Würzburg, sowie Prof. Dr. Klaus Mohr, Hector Mario Botero Cid, Elisabeth Mies-Klomfaß und Dr. Christian Tränkle (alle Universität Bonn). Vergeben wird der Preis von der Mannheimer Phoenix Pharmahandel AG & Co., und zwar für "innovativ-qualitativ hervorragende Forschungsarbeiten". Die Auszeichnung wurde den Preisträgern Ende November 1999 in Leipzig überreicht.

Den Wissenschaftlern ist es gelungen, eine Substanz zu entwickeln, die sich hoch spezifisch an den so genannten allosteren Bindungsstellen bestimmter Rezeptoren festsetzt. Diese Bindungsstellen sind mögliche Angriffspunkte für neuartige Arzneistoffe, die laut Prof. Holzgrabe eines Tages möglicherweise zur Bekämpfung von Schmerzen oder der Alzheimer-Krankheit eingesetzt werden könnten. Mit Hilfe der von den Preisträgern entwickelten Substanz lassen sich die allosteren Bindungsstellen nun markieren und genauer charakterisieren.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, T (0931) 888-5460, Fax (0931) 888-5494, E-Mail:
holzgrab@pharmazie.uni-wuerzburg.de