Gründerzeit-Ausstellung jetzt in Düsseldorf

29.05.2000 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster


Gründerzeit - die Ausstellung der Universität Münster wird jetzt in Düsseldorf gezeigt. Die Ausstellung "Gründerzeit - Neue Unternehmungen aus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster", die im September 1999 mit großem Erfolg in der Sparkasse Münster gezeigt wurde, ist im Juni in der Landeshauptstadt Düsseldorf in den Räumen des nordrhein- westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung zu sehen.

Eröffnet wird die von der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der Universität Münster zusammen gestellte Präsentation von 16 jungen Unternehmen und Existenzgründungen, die direkt aus der Hochschule entstanden sind, von der nordrhein- westfälischen Bildungsministerin Gabriele Behler. Ihr Ministerium hatte bereits die Entwicklung des Ausstellungskonzepts im vorigen Jahr durch die AFO finanziell unterstützt.

Die Ausstellung "Gründerzeit", die von einem als Jahreskalender 2000 gestalteten Katalog begleitet wird, stellt interessante Unternehmensgründungen von Angehörigen und Absolventen der Universität Münster vor. Der Bogen reicht dabei von elektronischen Wörterbüchern und Übersetzungshilfen über eine berührungslose Kopiertechnik für die Bildhauerei und der Entwicklung zukunftsorientierter Software für die Landwirtschaft bis zur optischen Vermessung der Füße im Schuhmacher-Handwerk.

Für Rektor Prof. Dr. Jürgen Schmidt gewähren Ausstellung und Katalog-Kalender "interessante Einblicke in innovative Entwicklungen an einer traditionsreichen Universität", die sich durch zwei neue Stiftungsprofessuren für Unternehmensgründung und für Betriebswirtschaftslehre in den Naturwissenschaften sowie einer Forschungsstelle für gewerblichen Rechtsschutz den von der Landesregierung verliehenen Titel "Gründerhochschule" in den vergangenen Semestern verdient habe.

Wie erfolgreich die gemeinsamen Aktivitäten von Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt in Münster bei der Werbung für Existenzgründungen sind, zeigt sich nach Ansicht von Dr. Wilhelm Bauhus, Leiter der Arbeitsstelle Forschungstransfer, auch daran, dass die Ausstellung in Düsseldorf im Vergleich zum Vorläufer in Münster um weitere junge Firmen mit interessanten und marktfähigen Ideen und Entwicklungen erweitert werden konnte.