Erste Würzburger Universitätsmesse: JUMAX 2000 im Juli am Hubland

30.05.2000 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Eine noch bessere Betreuungskultur für ihre Studierenden strebt die Universität Würzburg mit der Messe JUMAX 2000 an. Im Zeichen des zunehmenden Wettbewerbs um Studierende sind auch Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufen eingeladen, ebenso wie die gesamte Öffentlichkeit. Die Messe findet von Donnerstag bis Samstag, 6. bis 8. Juli, statt.

Universitätspräsident Prof. Dr. Theodor Berchem und Kanzler Bruno Forster stellten die Konzeption der Messe am Dienstag, 30. Mai, bei einer Pressekonferenz im Senatssaal der Universität am Sanderring vor. Dabei hob der Präsident die Einmaligkeit der Universitätsmesse hervor, die sich durch ihre vier Schwerpunkte ergebe: Alle Fakultäten der Universität stellen sich an zwei Tagen den Gymnasien vor, die Wirtschaft trifft auf die Absolventen der Uni und die interessierte Bevölkerung kann sich über moderne, innovative und wirtschaftsnahe Forschung an der Universität informieren, wobei alle Bereiche mit einem informativen Vortragsprogramm abgerundet werden.

Erster Schwerpunkt der JUMAX 2000: Die zwölf Fakultäten und die fakultätsübergreifenden Einrichtungen präsentieren sich der breiten Öffentlicheit und besonders den zukünftigen Studierenden. Diese können auf der JUMAX 2000 ein Bild von der Vielfalt der Studienangebote und -abschlüsse gewinnen, sich mit der Arbeitsweise der verschiedenen Fächer vertraut machen und in Vorträgen etwas über die Möglichkeiten ihrer späteren Berufslaufbahn erfahren.

Zweiter Schwerpunkt: Für Absolventen und Studierende in höheren Semestern wird eine Firmenkontaktbörse angeboten, zu der sich bislang mehr als 20 regionale und überregionale Firmen angemeldet haben. Dies eröffnet den Studierenden die Gelegenheit, sich direkt bei Firmenvertretern über Einstiegsmöglichkeiten, Trainee-Programme, Praktika und Diplomarbeiten zu informieren, so dass sie schon frühzeitig Kontakte mit ihren zukünftigen Arbeitgebern knüpfen können. Im Gegenzug können sich die Firmen bei den Studierenden vorstellen und auf diese Weise qualifizierten und motivierten Fach- und Führungsnachwuchs gewinnen.

Dritter Schwerpunkt: Die Würzburger Wissenschaftler stellen innovative Forschung und deren Anwendungen vor, zum Beispiel in Form von Firmengründungen, die aus der Universität heraus erfolgt sind. Zu diesem Themenbereich werden Workshops, Vorträge und Beratungsgespräche angeboten.

Vierter Schwerpunkt: Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft halten während der Messe Vorträge und bieten Demonstrationen aus aktuellen Gebieten der Forschung und Dienstleistung an. Diverse Experimentalvorlesungen zeigen die Bandbreite der naturwissenschaftlichen Disziplinen.

Fast alle Veranstaltungen finden auf dem Campusgelände am Hubland statt. Als Anlaufstelle dient ein speziell für die Messe eingerichteter Empfangsraum, in dem einige besonders wichtige Bereiche vertreten sind, zum Beispiel Studienberatung, Studentenabteilung, Akademisches Auslandsamt und Pressestelle. Dort können sich die Besucher einen ersten Überblick verschaffen und sich bei Bedarf von Gästeführern, den "Student Guides", zu den verschiedenen Veranstaltungen geleiten lassen.

Neben den Fakultäten sind auch die zentralen und fakultätsübergreifenden Einrichtungen der Universität vertreten: Universitätsbibliothek, Sport- und Rechenzentrum, Zentrum für Sprachen- und Mediendidaktik, Martin-von-Wagner-Museum, Technologietransfer, Technischer Betrieb, Unibund, Studentenwerk und Studierendenvertretung bieten Informationen über aktuelle Themenbereiche wie virtuelles Studium, Internet-Videokonferenz, multimediales Sprachenlernen, Auslandsstudium, Bafög oder auch Einführungen in die Benutzung einer wissenschaftlichen Bibliothek und vieles mehr.

Eröffnet wird die Messe am Donnerstag, 6. Juli, in der Neubaukirche im Rahmen einer Abendveranstaltung mit prominenten Rednern: Es sprechen Prof. Dr. Otmar Issing, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, zum Thema "Euro, Osterweiterung und politische Union" und Dr. Dietrich Hoppenstedt, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.V., über "Die deutsche Sparkassenorganisation in der Europäischen Währungsunion".

Ein Teil des Messeprogramms ist bereits im Internet abrufbar. Die Seiten werden ständig aktualisiert.