Gesichtsdefekte nach Krebserkrankungen

12.09.2000 - (idw) Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Zum diesjährigen Magdeburger Operationskurs lädt vom 21. bis 23. September 2000 die Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die plastisch-wiederherstellende Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich. Insbesondere Krebserkrankungen im Nasen- und Gesichtsbereich sind häufig mit Hautdefekten verbunden. In den vergangenen Jahren hat die Medizin auf dem Gebiet des Gewebetransfers und der Weichteilrekonstruktion enorme Fortschritte vollzogen. Jedoch erfordert die Auswahl der geeigneten Rekonstruktionstechnik in ästhetisch und funktionell oft problematischen Zonen, wie beispielsweise in der Mundhöhle neben solider fachlicher Kenntnisse viel Erfahrung und manuelle Fertigkeiten. "Dazu soll dieser Workshop in Magdeburg mit bundesweiter Beteiligung beitragen", betont Gastgeber Professor Bernd Freigang, Direktor der HNO-Uniklinik Magdeburg.

Neben Fachkollegen aus Magdeburg sind auch auswärtige Gastreferenten, u.a. aus Lübeck, Würzburg und Stuttgart eingeladen. "Durch Live-OP-Übertragungen von Tumorentfernungen mit anschließendem plastischen Verschluss, durch Fallvorstellungen sowie durch eine rege Diskussion mit allen Teilnehmern, möchten wir den Kurs praxisnah und lebendig gestalten", kündigt Professor Freigang im Vorfeld des Treffens an.

Weitere Auskünfte unter: Tel. 0391/67 13800 (Kliniksekretariat)
Im Internet unter: http://www.med.uni-magdeburg.de/fme/khno/index.html