Diagnoseunterstützung für die Regulationsthermografie

26.10.2000 - (idw) Technische Universität Kaiserslautern

Universität Kaiserslautern auf der Materialica in Düsseldorf vom 22. bis zum 25. November

Die Regulationsthermografie ist ein nichtinvasives Diagnoseverfahren, bei dem die Temperaturregulationsfähigkeit der Haut analysiert wird. Dazu werden an 110 Körperstellen Messungen vorgenommen. Störungen im Regulationsmuster weisen schon in frühem Stadium auf Krankheiten hin. Vor allem in der Brustkrebsdiagnostik erscheint die Regulationsthermografie als erfolgversprechende Methode.
Aufgrund der unübersichtlichen Datenmenge ist die Interpretation der Messwerte auch für erfahrene Ärzte schwierig. Das Diagnosesystem THERMEXPERT des Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) wertet die Temperaturdaten mit Hilfe neuronaler Netze und Fuzzy-Logic-Methoden hinsichtlich bestimmter Krankheitsbilder aus und gibt dem Arzt entscheidende Hilfestellung für die Diagnose.

Ansprechpartner:
Dr. Patrick Lang
Tel.: 0631/205-2833
Email: lang@itwm.uni-kl.de