"Unterschiedliche Paradigmen in der Onkologie und ihre Konsequenzen für Forschung und Praxis"

07.11.2000 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Am Lehrstuhl für Medizintheorie (Prof. Dr. Matthiessen) wird das Symposium
"Unterschiedliche Paradigmen in der Onkologie und ihre Konsequenzen für Forschung und Praxis"
durchgeführt.

10./11. November 2000 - Beginn: 10. November, 14 Uhr
Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Str. 50

Auf der Basis des erreichten Standes in der Behandlung von solitären Geschwulsterkrankungen sollen unterschiedliche Denkansätze (Paradigmen) in der Onkologie an konkreten Beispielen verdeutlicht werden. Im Sinne der Konzeption des Lehrstuhls für Medizintheorie wird damit die Pluralität möglicher Sichtweisen und ein offenes, vorurteilsfreies Verständnis der Krankheiten in Prävention, Diagnostik und Therapie gefördert. Praktisch werden Schwerpunkt-Verlagerungen unterstützt, beispielsweise auf Vorbeugung (primäre Prävention) oder auf Metaphylaxe, also die Problemzeit nach dem schulmedizinischen Abschluss einer Krebstherapie. Diese Zeit darf nicht im ängstlichen Warten auf den Ausbruch von Metastasen bestehen.
Es sind nicht nur onkologisch tätige und interessierte Ärzte eingeladen, sondern auch Studenten, die frühzeitig mit der Denkmuster-Abhängigkeit von medizinischer Forschung und Praxis vertraut gemacht werden sollen.

Kontakt: PD Dr. Dr. Herrmann, 0211-6800815