Gold waschen und Kristalle beim Wachsen beobachten

06.08.2001 - (idw) Universität zu Köln

105 /2001 (Geomuseum)

Gold waschen und Kristalle beim Wachsen beobachten
5. Kölner Museumsfest - Programm des GeoMuseums der Universität

Das GeoMuseum der Universität zu Köln lädt mit einem abwechslungsreichen Programm zum 5. Kölner Museumsfest
am Sonntag, dem 26. August 2001, von 10.00 - 20.00 Uhr
in das GeoMuseum der Universität zu Köln
Zülpicher Str. 49 a/b, 50674 Köln
ein.
Zum Sehen und Staunen lädt Professor Dr. Ladislav Bohatý zu Beginn jeder vollen Stunde von 11-18 Uhr Erwachsene und Kinder ein: Im Großen Hörsaal kann man zusehen, wie in wenigen Minuten zentimetergroße Kristalle wachsen.
Als weitere spannende Aktion wird das Drusenspalten angeboten: Preiswerte, noch geschlossene mexikanische Achatdrusen werden den Gästen zum Kauf angeboten und dann vor den Augen der gespannten neuen Besitzer mit einem Spezialgerät geöffnet.
Neben Vorführungen für Erwachsene und Kinder werden auch spezielle Aktionen für Kinder kostenlos angeboten:
Sie können Edelsteine selbst schürfen, Fossilien mit dem Mikroskop suchen und präparieren und Gold waschen. Das Goldwaschen ist geeignet für Kinder ab etwa 8 Jahren. Bei dieser schon mehrfach mit großem Erfolg durchgeführten Aktion nutzt man den großen Unterschied im spezifischen Gewicht zwischen Gold und gewöhnlichen Sandkörnern aus: Reines Gold ist 19 mal schwerer als Wasser und über 6 mal schwerer als Quarz und sammelt sich daher am Boden der Waschpfanne an, während man die leichten Sandkörner (unter Anleitung) durch geschicktes Schwenken über den Rand hinaus spülen kann. Auch viele Edelsteine wie Diamant, Rubin, Saphir, Zirkon und Spinell kann man auf diese traditonelle Weise gewinnen, weil sie deutlich schwerer sind als Quarz.
Für das leibliche Wohl der Gäste ist von 12 - 18 Uhr gesorgt, Getränke und Speisen werden zum Selbstkostenpreis im Innenhof des Museums angeboten.
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Verantwortlich: Eva Faresin

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Rolf Hollerbach unter der Telefonnummer 0221/470-3368, der Fax-Nummer 0221/470-5199 und unter der Email-Adresse r.hollerbach@min.uni-koeln.de zur Verfügung.

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