Erstsemesterabend der Uni Stuttgart - festlicher Auftakt mit lockerer Party

16.10.2001 - (idw) Universität Stuttgart

"Avete Academici" (seid gegrüßt, Akademiker) heißt es zum Auftakt des Wintersemesters am Donnerstag, den 18. Oktober ab 17.00 Uhr wieder in der Liederhalle. Die Universität Stuttgart lädt alle neu eingeschriebenen Studentinnen und Studenten - dies sind in diesem Jahr rund 3.100 - mit Familienangehörigen und Freunden ins Kultur- und Kongreßzentrum Liederhalle ein, zum festlichen und gleichzeitig lockeren Auftakt ins Studium. Die Universität möchte den jungen Leuten mit diesem Angebot den Start erleichtern, ihnen helfen, sich in der neuen Umgebung zu orientieren und sie von Anfang an in das universitäre Umfeld einbinden. Und wie die bisherigen Erfahrungen zeigen, wird dieses Angebot gerne wahrgenommen. Vertreter/innen der Medien sind zu der Veranstaltung herzlich willkommen.

Zeit: 18. Oktober, 17.00 Uhr
Ort: Kultur- und Kongreßzentrum Liederhalle in Stuttgart, Berliner Platz
1 - 3, Hegelsaal

Nach der Begrüßung durch Uni-Rektor Prof. Dieter Fritsch sowie Grußworten von Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und Studierenden wird Andreas Bernhardt, Vorstandsvorsitzender der Alcatel SEL AG, in seiner Festrede zum Thema "Telekommunikation - die Zukunft im Visier" Stellung beziehen zur heutigen Situation der Telekommunikation und deren künftigen Entwicklung. Und damit die Studienanfänger gleich sehen, daß Leistung sich lohnt, werden bei dieser Gelegenheit an erfolgreiche Studentinnen und Studenten Preise verliehen, darunter der auf Vorschlag der Fachschaftsvertreterversammlung ausgeschriebene Preis für besonderes studentisches Engage-ment, der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender, der Studienpreis der Anton- und Klara-Röser-Stiftung und der IVS-Preis. Für musikalische Begleitung sorgt das Uni-Kammerorchester unter Leitung von Dr. Dirk Strassacker. Und anschließend ist wieder eine "Icebreaker-Party" mit den Allmand-Chaoten angesagt.

Preise und Preisträger
Der mit insgesamt 6.500 DM dotierte Preis für besonderes studentisches Engagement wird geteilt und kommt drei studentischen Projekten zugute. Die Germanistik-Studentin Leko Schmidt erhält den Preis (Dotierung 1.500 DM) für ihre aktive Mitarbeit am Projekt "Begegnungen mit Mathematik - Mathema-tik für Geisteswissenschaftler"; daraus ist eine von den Fakultäten Philosophie und Mathematik speziell auf Geisteswissenschaftler zugeschnittene Mathematikvorlesung entstanden, die in diesem Semester erstmals angeboten wird. Michael Bader, Student des Maschinenbaus, wird der Preis (Dotierung: 1.500 DM) für sein Engagement als Hauptkoordinator des ersten Klimatages der Universität Stuttgart im Juli dieses Jahres zuerkannt. Der "Löwenanteil" dieses Preises, insgesamt 3.500 DM, geht an die studentische Theatergruppe "University of Stuttgart Theatre Project" der Abteilung Amerikanistik und Neuere Englische Literatur des Instituts für Literaturwissenschaft. Die Gruppe hat in Eigeninitiative und außerordentlich erfolgreich unter anderem "The Crucible" von Arthur Miller und "A Lie of the Mind" von Sam Shepard aufgeführt. Der Preis wird sicherlich eine Fortführung der Theaterarbeit in den folgenden Semestern unterstützen.
Den mit 2.000 Mark dotierten Preis des Deutschen Akademischen Aus-tauschdienstes (DAAD) für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender erhält Rodrigo Merino Gutiérrez aus Spanien, der den internationalen Masterstudiengang Information Technology inzwischen erfolgreich absolviert hat.
Der Studienpreis 2001 der Anton- und Klara-Röser-Stiftung (Dotierung jeweils 500 Euro) geht an Simon Hauger, Mark Jäger, Joachim Kleinert, Andreas Tritschler und Stefan Trittler, die alle ihr Vordiplom des Studiengangs Elektro-technik und Informationstechnik nach höchstens vier Semestern und mit mindestens der Gesamtnote "sehr gut" abgeschlossen haben.
Der mit jeweils 1.000 Mark dotierte Preis des Informatik Verbunds Stuttgart (IVS) wird für studentische Arbeiten aus der angewandten Informatik vergeben. Michael Frank und Peter Oberparleiter erhalten den IVS-Award für ihre mit jeweils der Note "sehr gut" bewerteten Studienarbeiten.