Fachhochschule Trier als Zentrum für Wissenstransfer in die Region

05.12.2001 - (idw) Fachhochschule Trier

Ein weiteres Beispiel innovativer Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft realisierte die Fachhochschule Trier mit der Firma Plewa.

Die mit der Verbesserung der Schornsteintechnik befasste Firma aus dem Raum Bitburg beauftragte eines der zahlreichen FH-Institute, das Institut für Bauverfahrens- und Umwelttechnik, mit der Entwicklung eines Betons, dessen Eigenschaften die Erhöhung der Dauerbeständigkeit und die Rationalisierung der Arbeitsprozesse ermöglicht.

Nicht nur Plewa konnte anhand der Ergebnisse konkreten wirtschaftlichen Nutzen realisieren, auch den Studierenden der Fachhochschule kam diese Form des Technologietransfers zu Gute: mehrere Diplomarbeiten und Festanstellungen für Absolventen sind daraus entstanden.
Einige Studierende werden zur Umsetzung Ihrer Diplomarbeiten bei der Firma Plewa eingestellt werden.

Neu gegründetes Zentrum für Innovation und Weiterbildung unterstützt den Technologietransfer

"Sinn- und wertvoll für alle Beteiligten", nennt Harald Beitzel, Professor an der FH Trier und einer der Ideengeber für das "Zentrum für Innovation und Weiterbildung (ZIW)", diese Form des Technologietransfers.

Mit insgesamt neun Instituten und Kompetenzzentren ist die FH Trier ein regionales Zentrum für Wissenstransfer. Zur effizienten Unterstützung dieser Aufgaben wurde das ZIW gegründet. Als wissenschaftliche Einrichtung der Fachhochschule Trier versteht sich das ZIW als Agentur, die zwischen den zahlreichen Instituten, Kompetenzzentren und Forschern der Fachhochschule und der regionalen Wirtschaft vermittelt.

Probleme aus dem regionalen Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschehen werden von den Instituten in Forschungsprojekten bearbeitet und gelöst. Die gewonnenen Erkenntnisse werden praxisgerecht aufbereitet und mittels Seminaren, Weiterbildungsveranstaltungen und Kooperations-Projekten an die mittelständischen Unternehmen der Region weitervermittelt.

Zwischen 15 und 20 Studierenden - vor allem aus den Studiengängen, Bauingenieurwesen und Maschinenbau - sind am ZIW pro Jahr tätig. Es entstehen jedes Jahr zwischen 20 und 25 Diplomarbeiten.

Aufgrund der Landesförderung für überwiegend mittelständische Unternehmen entstanden, ist das ZIW seit 1998 im Industriepark in Föhren angesiedelt.
Nach einer Anschubfinanzierung durch Wissenschafts- und Wirtschafts-ministerium sowie durch die Nikolaus-Koch-Stiftung finanziert sich das ZIW im Wesentlichen heute aus Drittmitteln für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten bzw. aus seinen Transferaufgaben und aus Weiterbildungsveranstaltungen.
Weitere Informationen unter Tel.: 06502-92410.

Abdruck frei, Belegexemplar erbeten. Zeichen: 2.623, Wörter: 318.

Ansprechpartnerin:
Dr. Adelheid Ehmke
Präsidentin
Fachhochschule Trier
Tel.: 0651/8103-445