TU Berlin: Die Auslandsreise ist gesichert

31.01.2002 - (idw) Technische Universität Berlin

Achtung Sperrfrist: Mittwoch, 6. Februar 2002, 15.00 Uhr

Erwin-Stephan-Preis für schnelle und gute TU-Absolventen/innen

Das Auslandsticket für TU-Absolventen/innen hat einen Namen: Erwin-Stephan-Preis. Zwölf diplomierte Abgängerinnen und Abgänger, die ihr Studium überdurchschnittlich gut und schnell abgeschlossen haben, kommen dieses Mal in den Genuss der finanzkräftigen Unterstützung von 4.000,-- Euro. Insgesamt hatten sich 31 Absolventen/innen beworben.

Die Preisträger, unter denen vier Absolventinnen sind, kommen aus den unterschiedlichsten Studiengängen: Architektur, Biotechnologie, Elektrotechnik, Energie- und Verfahrenstechnik, Informatik, Technische Informatik, Maschinenbau und Physik. Die Architektur und die Biotechnologie stellen je drei Preisträger/innen. Zehn Preisträger/innen streben nun eine Promotion an, zwei haben eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU Berlin ergattert. Zehn Preisträger/innen haben bereits Auslandserfahrungen gesammelt.

Der Erwin-Stephan-Preis wird seit 1991 zweimal im Jahr an TU-Absolventen/innen vergeben, die durch überdurchschnittliche Leistungen und kurze Studiendauer glänzen. Er ist als Unterstützung für Forschungs- und Studienaufenthalte im Ausland gedacht. Verliehen wird der Erwin-Stephan-Preis von der "Helene und Erwin Stephan-Stiftung". Diese wurde von der TU Berlin gegründet, nachdem ihr 1988 Helene Stephan, einem Wunsch ihres zuvor verstorbenen Mannes Erwin entsprechend, die Hälfte ihres Wertpapierbesitzes vermacht hatte. Erwin Stephan war 1955 die Ehrendoktorwürde der TU Berlin verliehen worden.

Wir möchten Sie hiermit herzlich zu der Verleihung des Erwin-Stephan-Preises einladen.

Zeit: am Mittwoch, dem 6. Februar 2002, 15.00 Uhr
Ort: Hauptgebäude der TU Berlin, Raum H 1036, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin


Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern im einzelnen:

Der 1974 in Berlin geborene Jörg Conradt benötigte sieben Semester, um im Februar 2001 das Studium der Technischen Informatik mit Auszeichnung abzuschließen. Der Stipendiat der Studienstiftung und der Daimler-Chrysler Studienförderung war schon vor Studienbeginn mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb "Jugend forscht". Auslandserfahrung sammelte er an der University of Southern California durch ein Fulbright Stipendium, wo er einen Master of Science in Computer Science erwarb. Er beabsichtigt, im Bereich der Neuroinformatik zu promovieren und ist seit April 2001 an der ETH Zürich. Er möchte sein Preisgeld für einen Forschungsaufenthalt am ATR-Human Research Institute in Kyoto verwenden.

Sebastian Ferber wurde 1975 in Berlin geboren und schloss sein Studium der Physik nach zehn Semestern im August 2001 mit der Note Sehr gut ab. Der Stipendiat der Studienstiftung ist zur Zeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heinrich-Hertz-Institut und erforscht dort im Rahmen der Promotion optische Netze der nächsten Generation. Er beabsichtigt, die Kenntnisse in seinem derzeitigen Tätigkeitsfeld durch einen Forschungsaufenthalt in den Bell Laboratories in New Jersey (USA) zu vertiefen.

Zehn Semester benötigte die 1974 in Göttingen geborene Yuki Gottschaldt, um ihr Studium der Architektur mit der Note Sehr gut im September 2000 abzuschließen. Auslandserfahrungen konnte sie bereits am Illinois Institute of Technology in Chicago sammeln. Sie verwendet ihr Preisgeld für einen Postgraduierten Masterstudiengang an der Architectural Association School of Architecture in London.

Volker Hillmann wurde 1975 in Berlin geboren und schloss sein Studium der Energie- und Verfahrenstechnik in sieben Semestern im August 2001 mit Auszeichnung ab. Auslandserfahrungen sammelte der Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes bereits in Japan, England und in den USA. In Grossbritannien erwarb er einen Master of Science in Projekt-Management an der University of Northumbia. Er plant, das Preisgeld für einen Forschungsaufenthalt in Japan im Bereich der Energiewirtschaft zu verwenden.

Paul Jörn wurde 1974 in Hamburg geboren und schloss sein Maschinenbaustudium in neun Semestern im Dezember 2000 mit der Note sehr gut ab. Auslandserfahrungen sammelte er in verschiedenen Praktika in den USA und in Irland. Der durch die DaimlerChrysler Aerospace Airbus GmbH Studienförderung unterstützte Preisträger strebt eine Promotion am Fraunhofer Institut IFAM in Bremen an und möchte sein Preisgeld für einen Forschungsaufenthalt am Centre for Advanced Materials Technology der Universität Sydney verwenden.

Zehn Semester lang studierte die 1973 in Jena geborene Grit Kasper Biotechologie, welches sie im November 2000 mit Auszeichnung abschloss. Auslandserfahrung erwarb sie während ihres Studium in Nottingham und York in Großbritannien. Sie plant, ihr Preisgeld für einen Auslandsaufenthalt in Berkeley (USA) zu verwenden und dabei ihre Kenntnisse im Bereich der Krebsforschung im Rahmen ihrer Promotion zu vertiefen.

Zwölf Semester benötigte die 1975 in Heide/Holstein geborene Tanja König, um ihr Studium der Biotechnologie mit Auszeichnung im Februar 2001 abzuschließen. Auslandserfahrungen sammelte sie an der Universität Santiago de Compostella in Spanien sowie in Argentinien und Chile. Tanja König ist seit April Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biotechnologie der TU Berlin. Sie möchte ihr Preisgeld für einen Forschungsaufenthalt in Australien verwenden, um dort ihre Kenntnisse über Mikroalgen zu erweitern.

Jan Korbel, der 1975 in Genf geboren wurde, schloss sein Studium der Biotechnologie nach zehn Semestern im Mai 2001 mit Auszeichnung ab. Auslandserfahrung erwarb er bereits in Großbritannien und in den USA. Er ist seit Juli 2001 am Europäischen Laboratorium für Mikrobiologie in Heidelberg tätig und strebt eine Promotion auf dem Gebiet der Bioinformatik an. Der in seiner Freizeit begeisterte Baseballer und Bassgitarrist plant, das Preisgeld für einen Konferenzbesuch in Baltimore sowie einen Forschungsaufenthalt an der New York State University in den USA einzusetzen.

Michael Margraf, der 1975 in Berlin geboren wurde, benötigte neun Semester, um das Studium der Elektrotechnik im März 2001 mit der Note Sehr gut abzuschließen. Er ist seit April 2001 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Fachgebiet Mikrowellentechnik der TU Berlin beschäftigt und strebt dort eine Promotion an.

Neun Semester brauchte der 1973 in Kiel geborene Hayo Nadler, um sein Diplom im Studiengang Architektur im September 2000 mit der Note Sehr gut abzuschließen. Auslandserfahrungen sammelte er in den USA und als Erasmus-Stipendiat an der Escuela Technica Superior de Arquitectura de Madrid. Der Preisträger des Architekturpreises 2000 möchte das Preisgeld zur Vertiefung seiner Kenntnisse über die Stadtentwicklung Chicagos verwenden.

Marion Peyinghaus, die 1976 in Hagen geboren wurde, benötigte neun Semester, um das Studium der Architektur im Februar 2001 mit der Note sehr gut abzuschließen. Auslandserfahrungen sammelte sie als Erasmus-Stipendiatin bereits an der École d'Architecture de Belleville in Frankreich und an der ETH Zürich. Seit April 2001 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technologiemanagement der Universität St. Gallen. Sie plant, das Preisgeld zur Finanzierung eines Forschungsaufenthalts an der Copenhagen Business School (Dänemark) zu verwenden.

Neun Semester brauchte der 1977 in Berlin geborene Nikolai Tillmann, um sein Diplom im Studiengang Informatik im Dezember 2000 mit Auszeichnung abzuschließen. Der Stipendiat der DaimlerChrysler Studienstiftung "Forschung und Technik" absolviert zur Zeit ein Internship bei Microsoft Research in Richmond/USA und strebt anschließend eine Promotion in den USA an, für das das Preisgeld Verwendung finden soll. Er ist der jüngste Preisträger in diesem Semester.


Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Patrick Thurian, Controller für Lehre und Studium, Tel.: 030/314-25485, email: patrick.thurian@tu-berlin.de


Diese Medieninformation finden Sie auch im World Wide Web unter der Adresse:
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2002/pi14.htm