400 Jahre Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek - Ausstellung zu baugeschichtlichen Perspektiven

03.04.2002 - (idw) Universität zu Köln

48/2002 (UB-Ausstell)

400 Jahre Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek
Ausstellung zu baugeschichtlichen Perspektiven

In diesem Jahr kann die Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek ("USB") auf eine 400-jährige Tradition zurückblicken. Am 27. Februar 1602 votierten die Kölner Ratsherren für eine "Neue Bibliothek", damit die städtischen Rechtsgelehrten effektiv arbeiten konnten. Diese Sammlung und die Bücherschätze anderer städtischer Einrichtungen wurden im 19. Jahrhundert von der Stadtbibliothek aufgenommen, die wiederum den Grundstock der heutigen "USB" bildete. Aus einer kleinen Ratsbücherei mit etwa 800 Bänden ist die größte Hochschulbibliothek des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem Literaturbestand von rund 3,2 Millionen Bänden geworden.

Die Ausstellung will anhand von Fotos und Plänen die Bauten der Vorgängereinrichtungen der "USB" sowie die heute genutzten Bibliotheksgebäude vorstellen. Damit wird zugleich der technische wie organisatorische Wandel dokumentiert, der wissenschaftliche Bibliotheken in den vergangenen Jahrhunderten geprägt hat. Zu besichtigen ist die Ausstellung

vom 8. April bis zum 31. Mai 2002
(Montag-Donnerstag 9-21 Uhr, Freitag 9-20 Uhr, Samstag 9-12 Uhr)
im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek
Universitätsstr. 33, 50931 Köln-Lindenthal

Die Bauten der mittelalterlichen Universität und der zahlreichen Klöster, in denen Handschriften und Bücher verwahrt wurden, sind im Stadtbild kaum noch auszumachen, zumal im Bombenhagel des Krieges viele alten Gemäuer zerstört wurden. Aber städtische Bibliotheksbauten sind noch erhalten geblieben, teils läßt sich ihre bauliche Gestalt in Publikationen nachweisen. Von den Vorgängereinrichtungen der "USB" steht das Gebäude der ehemaligen Stadtbibliothek am Gereonshof. Desgleichen werden das Gebäude der ehemaligen Handelshochschule am Hansaring und der erste Universitätsbau am Römerpark noch genutzt. Ab 1934 war die Universitäts- und Stadtbibliothek in den oberen Etagen des neu errichteten Hauptgebäudes der Universität untergebracht, bis sie 1966 den heute genutzten Neubau am Südrand des Campusgeländes beziehen konnte. Die Medizinische Abteilung der Bibliothek, die seit 1973 der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin zugeordnet ist, residiert seit 1997 in einem Neubau.

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Verantwortlich: Eva Faresin

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