Analyse und Entwicklungskonzeptionen für Fracht am Flughafenstandort Lissabon

21.05.2002 - (idw) Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Der Flughafen Lissabon verfügt über Frachteinrichtungen, die dem zukünftigen Frachtaufkommen nicht mehr gewachsen sein werden. Unter dieser Prämisse hat das Projektzentrum Flughafen des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML zusammen mit der Fraport AG die Aufgabe übernommen, einen Cargo-Masterplan im Auftrag der Flughafengesellschaft ANA zu entwickeln.

Der Masterplan berücksichtigt das prognostizierte Frachtaufkommen, derzeitige und zukünftige Anforderungen der Flughafengesellschaft und deren Hauptkunden sowie die gegebenen bzw. zu schaffenden Rahmenbedingungen beispielsweise Prozesse und Infrastruktur vor Ort.
Anhand der Daten, die mit Hilfe von Fragebogenaktionen bzw. Expertengesprächen ermittelt und auf Konsistenz geprüft wurden, konnte der spezifische Flächenbedarf für das Zieljahr 2010 abgeleitet werden. Auf dieser Basis wurden sechs mögliche Frachtstandortmodelle gebildet. Mittels einer Bewertungsmatrix und anschließender Cost-Benefit-Analyse wurde die optimale Lösung ermittelt und der Flughafengesellschaft ANA eine klare Empfehlung ausgesprochen.
Wichtige Inhaltspunkte dieser Empfehlung bildeten neben dem Standort die Grob-Layouts der vorgesehenen (Express-) Frachteinrichtungen, sowie Strategien zur Integration der Hauptkundengruppen Spediteure und Expressdienstleister in das Gesamtkonzept. (RFN)