Jungen Leuten neue Chancen bieten

25.08.2004 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Intensiv sucht die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg derzeit Auszubildende zum "Fachinformatiker/Systemintegration". Mitte August hatte die Bayerische Staatsregierung Sondermittel für 100 zusätzliche Ausbildungsstellen im öffentlichen Dienst zur Verfügung gestellt, von denen nun 62 im Bereich des Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst geschaffen werden sollen.

Trotz der positiven politischen Entscheidung, in Zeiten harter Sparmaßnahmen zusätzliche Lehrstellen zu schaffen, bleibt ein drängendes Problem: die Zeit. Erst Mitte August hatte die Bayerische Staatsregierung entschieden, fünf Millionen Euro Sondermittel für die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsstellen in Wirtschaft und öffentlichem Dienst bereit zu stellen. Bis zum 25. August durften Meldungen den zuständigen Ministerien zugeleitet werden. Bereits am Tag nach Bekanntgabe des Kabinettsbeschlusses hat die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule ihren Bedarf für zwei Stellen für die Ausbildung zum Fachinformatiker/Systemintegration angezeigt.

Die Zeit drängt
Endgültige Zusagen aus München stehen noch aus. Da in Bayern aber der 1. September als Ausbildungsbeginn feststeht, müssen die notwendigen Entscheidungen rechtzeitig getroffen werden, um die positiven Impulse aus der Politik zu realisieren. Deshalb hat die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule alles in die Wege geleitet, um neue Azubis schnell aufnehmen zu können: Parallel zum Antrag im Wissenschaftsministerium ist die Stelle nun auch bei der Arbeitsagentur ausgeschrieben worden.

Ausbildungsoffensive gegen Jugendarbeitslosigkeit
Der Freistaat will selbst 100 zusätzliche Plätze als Arbeitgeber in anerkannten Ausbildungsberufen, wie Kfz-Mechaniker, Fachinformatiker, Chemie- oder Biologielaborant, anbieten. Diese "Ausbildungsoffensive Bayern" ist nach Worten von Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) ein Signal, "dass Bayern nicht nur an die Wirtschaft appelliert, sondern auch selbst einen Beitrag gegen drohende Jugendarbeitslosigkeit leistet".

In schwieriger wirtschaftlicher Lage hat die Regierung zur Verwirklichung dieses Vorhabens extra eine hohe Hürde aus dem Weg geräumt: Konnten Schulabgänger bisher nur aufgenommen werden, wenn auch eine Planstelle zur späteren Übernahme zur Verfügung stand, so ist dies fortan nicht mehr notwendig. Damit sollen nach Abschluss der Lehre die "Bewerbungschancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert" und "jungen Leuten in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit bessere berufliche Perspektiven geboten werden", so Faltlhauser.

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