Glaubensfragen im 20. Jahrhundert. Religion und Kirche in der polnischen Literatur

04.05.2005 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

PM 50/2005
4. Mai 2005

Das Institut für Slawistik der Universität Greifswald organisiert gemeinsam mit dem Instiut für Polonistik der Universität Szczecin vom 18. bis zum 21. Mai 2005 das von der Friedrich Thyssen Stiftung geförderte Symposium "Glaubensfragen im 20. Jahrhundert" und damit bereits die dritte Konferenz im Rahmen des 1997 von Prof. Dr. Andrzej Sulikowski und Prof. Dr. Ulrike Jekutsch gegründeten "Deutsch-Polnischen Literaturforums".

Nachdem die ersten beiden Veranstaltungen sich Fragen der Übersetzung moderner Lyrik vom Polnischen ins Deutsche (und umgekehrt) sowie dem Werk Stanislaw Lems gewidmet hatten, fragen nun die ca. 30 Teilnehmer aus Polen, Deutschland und der Schweiz nach der Repräsentation von Religion und Kirche in polnischen literarischen Texten des letzten Jahrhunderts. Damit werden sowohl Probleme der fortschreitenden Säkularisierung und des Bedeutungsverlustes der Religion(en) in der modernen Welt als auch spezifische Probleme der Rolle von Kirche und Glauben in den polnischen gesellschaftlichen Umbrüchen und kulturellen Prozessen dieser Zeit in den Blick genommen. Die meisten Beiträge sind dem Werk der großen Autoren des 20. Jahrhunderts - Czeslaw Milosz, Wislawa Szymborska, Zbigniew Herbert, Tadeusz Rozewicz - gewidmet.

Wie bereits in den ersten beiden Veranstaltungen wird das Symposium zunächst in der Universität Szczecin und dann (ab dem 20. Mai 2005) in Greifswald (Koeppenhaus, Bahnhofstraße) stattfinden.

Für Informationen stehen zur Verfügung:
Prof. Dr. Ulrike Jekutsch, Priv.-Doz. Dr. Michael Düring,
Institut für Slawistik, Domstraße 9/10,
Telefon 03834 86-3215 und 86-3211, slawlit@uni-greifswald.de