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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 11. Februar 2012 

A & O Schwerpunkt


Psychologie | A & O Schwerpunkt | Druckansicht09.02.2010
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Frankfurt am Main
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Zapf
Prüfungsfach: A & O Schwerpunkt
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Tipps zum Lernen: 1. Vorlesungsfolien plus das vom Zapf dazu Gesagte, 2. Alles in einer Lerngruppe besprechen und verstehen, 3. Das Vorbereitungs-Seminar von Frau Holz besuchen, 4.Details auswendig lernen (v. a. Definitionen!)
Es ist absolut unnötig die Original-Literatur zu lesen (abgesehen davon, dass man damit wahrscheinlich allein schon 2 Monate beschäftigt wäre ;-), es zählen wirklich ausschließlich seine Folien und das, was er so dazu von sich gibt!!!
Außerdem empfehle ich euch, wirklich alles zu lernen, weil tatsächlich alles drankommen kann (außer Themen 1 und 2, das ist ja fast nix) und man in der Prüfung immer wieder Querverweise zwischen den Themen herstellen muss! Nur ein Joker-Thema kann man sich gönnen nicht zu lernen (ich habe Organisationsentwicklung weggelassen).

Angenehme Atmosphäre, aber wie schon oft berichtet, gibt er wirklich durch seinen Gesichtsausdruck keinerlei Feedback (na, das wäre aber bestimmt in Hackers Sinne... ;-) Aber er merkt dann auch ganz gerne nochmal kurz etwas an, nachdem man eine Frage beantwortet hat.
Viel selbst reden und zu anderen Themen Verknüpfungen herstellen, wenn es einem gerade günstig erscheint, ist auf jeden Fall gut!!!
1. Arbeitsmotivation
- erzählen Sie mal was zu den Inhaltstheorien (definiert, alle aufgezählt: Maslow, Job Characteristic Modell, Herzberg)
- dann sind wir lange bei Maslow geblieben, hier hat er z. B. einen Bezug zu Jahoda und den manifesten vs. latenten Funktionen von Arbeit hergestellt (die Motive von Maslow sind ja gewissermaßen die Grundlage dafür, dass Arbeit diese Funktionen erfüllen kann)
- dann haben wir über das Job Characteristic Modell geredet (ich habe hier Bezüge zur Persönlichkeitsförderlichkeit und Vollständigkeit der Arbeit hergestellt)
- was kann man denn jetzt als Fazit zur Arbeitsmotivation sagen? (ich weiß gar nicht mehr genau, was ich hier gesagt habe...jedenfalls bin ich hier auch wieder auf die Persönlichkeitsförderlichkeit, das Bedürfnis nach sozialen Kooperationen usw. eingegangen)
- wenn man sich jetzt entscheiden müsste: wäre eine vollständige ganzheitliche Tätigkeit oder die Erfüllung der sozialen Bedürfnisse wichtiger für die Leistung der Organisation? (naja...dann wohl schon eher die Tätigkeit, denn nur ein nettes Klima reicht halt auch nicht aus...)
2. Organisationstheorien
- was ist eine Organisation? (definiert, einiges zu den Zielen gesagt)
- Sagen Sie mal was zum Bürokratieansatz (alles erzählt, was mir einfiel), er wollte hier vor allem auf die Vor- und Nachteile hinaus (also: Willkürlichkeit ausschalten vs. Rigidisierung/Langsamkeit...)
- Wie kann man den Bürokratieansatz vom entscheidungstheoretischen und systemtheoretischen abgrenzen? (hier kamen wir von der Zeit her eigentlich nur zum entscheidungstheoretischen Ansatz: also hier geht es darum ,dass die Orga als irrational und komplex gesehen wird, man versucht, die Unsicherheit und Komplexität für die Mitarbeiter zu reduzieren durch Arbeitsteilung, stand. Verfahren, Kommunikation, Herrschaft & Hierarchie, Indoktrination...hab ich alles erklärt)
3. Dienstleistung
- was ist eine Dienstleistung? (definiert, bin auch gleich auf person- vs. sachbezogene Dienstleistung eingegangen)
- Beispiele für Berufe in den beiden Dienstleistungsbereichen? (Psychotherapeut, Friseur vs. Handwerker, Verkäufer)
- Hier wollte er noch die Begriffe „uno-acto-Prinzip“ und „Kooperation“ erklärt haben (also, dass die Dienstleistung quasi schon aufgebracht ist, während man sie erbringt und dass der Kunde (v. a. im Falle von Psychotherapie!) ja auch sein Stück zum Gelingen beitragen muss)
- Und wie ist das jetzt nochmal mit der sozialen Interaktion? (diese ist ja sozusagen Bestandteil der Leistungserbringung, deshalb muss sie auch best. Anforderungen genügen, übergeleitet zur Emotionsarbeit, handlungstheoretisch eingebettet, dann auf emotionale Dissonanz und surface und deep acting eingegangen)
- Hier wollte er noch wissen, was denn hiervon für die Leistungseffizienz der Orga wohl wichtiger wäre (ich habe gesagt, dass ja wahrscheinlich deep acting – so es funktionieren sollte – die effektivere Strategie ist, weil der Kunde ja merkt, dass das authentischer ist und somit auch mit der Leistung zufriedener ist), er bestätigte, dass das wohl den empirischen Befunden entsprechen würde (also surface acting bringt wohl nix)

An mehr kann ich leider nicht mehr erinnern. Euch allen viel Glück!!!
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