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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 11. Februar 2012 

Klinische Psychologie


Psychologie | Klinische Psychologie | Druckansicht30.08.2010
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Mainz
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Prof. Dr. Hiller
Prüfungsfach: Klinische Psychologie
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? keine Angabe

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Herr Hiller ist ein sehr angenehmer Prüfer, die Atmosphäre ist entspannt. Ich hatte eine Studie vorbereitet und empfand den Einstieg dadurch optimal. Ich durfte über Studienaufbau, -methoden und -ergebnisse weitestgehend frei erzählen und Herr Hiller hörte aufmerksam zu. Am Ende wollte er noch ein Fazit bezüglich Implikationen, welche sich aus der Studie ergeben und Verbesserungsmöglichkeiten im Design.
Er hat zwar während der Prüfung in seinem berühmten Skript geblättert, allerdings war dieses sehr dünn und er hat dann auch eher frei gefragt. Mir wurde zudem keine Frage gestellt, die nicht bereits in den Prüfungsprotokollen vorkam!

Euch viel Erfolg!
PTSD:
Was ist das?
(Habe mich bei der Definition stark an den DSM-4 Kriterien orientiert, wobei man diese wirklich nicht genau kennen muss!)
Kennen Sie ein Ätiologiemodell?
(Habe Ehlers gewählt, das hat auch gereicht)
Welche biologischen Auffälligkeiten gibt es bei PTSD-Patienten?
(verringertes Hippocampus-Volumen, allerdings eher prädisponierender Faktor)
Was gibt es für endokrinologische Besonderheiten bei PTSD-Patienten?
(CRH hoch, Kortisol niedrig --> paradoxes Muster, sonst bei keiner anderen Störung zu finden)

Substanzbezogene Störungen:
Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit voneinander abgrenzen
(habe ich wiederum an den DSM-4 Kriterien gemacht)
Epidemiologie Alkoholabhängigkeit, Drogenabhängigkeit, hier haben ihn besonders die Komorbiditäten interessiert...)

Persönlichkeitsstörungen:
Welche Cluster gibt es, welche Störungen gehören zu welchen Clustern?
(siehe DSM-4, er wollte über die Störungen selbst nichts genaues wissen)
Wie kann man therapeutisch vorgehen?
Kennen Sie eine Studie zur Therapiewirksamkeit bei Persönlichkeitsstörungen (Meta-Analyse von Leichsenring & Leibing, 2003--> siehe Skript)
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