Vorbereitet habe ich mich hauptsächlich mit der Seminar Literatur bzw. Referaten und Beiträgen zu den jeweiligen Themen. Ich konnte das Seminar vor meiner Prüfunf zum 2. Mal besuchen, was ich sehr praktisch fand.
Frau Schermelleh ist sehr offen was die Einführungsthemen betrifft und man hätte auch durchaus etwas vorstellen können, was sie noch nicht kennt. |
Angefangen habe ich mit MTMM. Habe erst mal ein bisschen was zur Konstruktvalidität erzählt, wie sie bestimmt wird und das bei faktorieller und konvergenter Validität Methodeneinflüsse vorhanden sein können. Sie hat mich zu Methodenfaktoren auf Itemebene ein bisschen was gefragt, wie ich denn sehen könnte, dass es z.B. Soziale Erwünschtheit ist. Meine Antwort: Erwünschtheitskala dazu und Faktoren korrelieren lassen. Dann bin ich auf divergente Validität eingegangen und was alles Methodenfaktoren sein können. Anschließend habe ich die Matrix skizziert und die einzelnen Bestimmungsstücke erklärt. Nach der Kritik zum MTMM-Design sind wir dann auf CTCM gekommen. Wo sieht man hier konvergente und diskriminante Validität? Gibt es hier auch Probleme (Interpretation, HEywood Cases...) Dann zu CTCM-1. Da habe ich den Unterschied erklärt, dass der Trait immer mit Methode 1 gemessen wird. Sie wollte wissen, ob das schlimm ist, wenn ich die Methode hier nicht herausnehmen kann (Nein, weil wir messen ja nie methodenunabhängig). Habe dann auch erklärt, dass es hier ja auch eine theoretische Begründung dafür gibt, warum Trait und Methode nicht miteinander korrelieren.
Danach zu LST und Verbindung zu CTCM. Methoden können ja auch Messsituationen sein und wenn ich mehrere habe, könnte ich auch die Messsituationen korrelieren lassen....
Dann nicht lineare Modelle, welche Möglichkeiten es gibt den Moderatorterm zu schätzen (constraint, unconstraint, LMS....) Alles kurz angerissen und dann war die Prüfung fertig :) |