Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Februar 2012 

Diagnostik


Psychologie | Diagnostik | Druckansicht17.01.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Frankfurt am Main
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Prof. Dr. Bongard
Prüfungsfach: Diagnostik
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1-;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Herr Bongard ist super nett, die Prüfung verläuft eher wie ein Gespräch. Wie schon häufiger beschrieben, schaut euch die Inhalte der Protokolle an, Herr Bongard hat so seine Schwerpunkte ;-) und sucht euch ein gutes Einführungsthema aus, auf Grundlage dessen fragt er weiter und kommt zu den anderen Themen!!! Einstiegsthema war der d2-R (Theorie, Aufbau, Durchführung, Auswertung, Gütekriterien, Veränderungen von 9. Auflage zum jetzigen d2-R)

- ist der d2 kulturfairer als der FAIR? (nein, FAIR ist fairer aufgrund der Symbolgestaltung, nicht jeder hat das latainische Alphabet als Grundlage, Beispiel Asien und arabische Länder genannt)
- der d2 gibt ja sehr viele verschiedene Reliabilitäten an, welche nehme ich denn da? (mitteln oder die Reliabilität nehmen, die meiner Versuchsperson altersmäßig entspricht (nach Altersgruppen normiert) oder aber die nächst angrenzende Gruppe, falls das Alter nicht normiert wurde)
- es werden ja zwei Zeilen im d2 nicht gewertet. wie sieht es dann mit der Reliabilität aus? (im Sinne einer Testverkürzung eigentlich Verringerung der Rel, da aber pro Zeile 10 Zeichen dazu gekommen sind, kein Einfluss)
- welche Reliabilitäten kennen sie denn noch so? (Paralleltest, split-half, interne Konsistenz, Retest)
- wonach wurde der d2 nochmal konzipiert? (KTT)
- welche Grundannahmen hat die KTT, welche Kritikpunkte? (Existenz-, Verknüpfungs- Unabhängigkeitsaxion erläutert, Kritik: stichprobenabhängig, Axiome empirisch nicht überprüfbar, besonders Nullkorrelationen problematisch, Intervallskalenniveau fraglich,...)
- warum wird sie trotzdem noch verwendet?(hat sich bewährt)
welche Alternative hat man da gefunden? (IRT, kurz erklärt)
- die IRT wird ja mit IC-Funktionen dargestellt. Können sie mal eine aufzeichnen? (Guttman`s Treppenfunktion aufgezeichnet und Modell erklärt, dann noch die ICC nach Rasch erklärt und aufgezeichnet, jeweils anhand von Mathefähigkeit als Beispiel, hatte erst ein Beispiel, was ihm nicht so gut gefallen hat)
- sie haben das jetzt auf Leistung bezogen. Gilt das Rasch-Modell nur für Leistungstests? (nein, auch für Persönlichkeitsmerkmale, also auch auf Persönlichkeitstests anwendbar, hier gilt nur nicht die Lösungswahrscheinlichkeit eines Items, sondern die Wahrscheinlichkeit für das Bejahen des Items im Sinne des Kriteriums)
Dann war es rum! :-)
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/protokoll/3834">Diagnostik </a>