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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Februar 2012 

Forschungsmethoden


Psychologie | Forschungsmethoden | Druckansicht26.01.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Frankfurt am Main
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Prof. Schermelleh-Engel
Prüfungsfach: Forschungsmethoden
Dauer der Prüfung: 30-40 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Die Prüfungsatmosphäre ist echt super angenehm. Frau Schermelleh-Engel ist ausgesprochen nett und lockert das Ganze mit Smalltalk am Anfang auf. Z.B. wollte sie wissen, ob das meine erste Prüfung ist, wie es mir geht, was als nächstes drankommt etc. Also: Absolute Empfehlung! Man wird mit Handschlag begrüßt und bekommt Wasser angeboten. Am Ende wird man gefragt, wie man selbst die Prüfung empfunden hat.

Gelernt habe ich mit den Seminarunterlagen und der angegebenen Literatur. Ich habe mich fast nur mit der Basisliteratur beschäftigt. Da mir der Cohen nicht so liegt, habe ich da jeweils andere Literatur gesucht, sie empfiehlt z.B. auch den Eid, Gollwitzer & Schmitt.

Mein Einführungsthema war Clusteranalyse. Hier ist es ihr sehr wichtig - das betont sie auch in der Vorbesprechung - dass man den Vortrag gut strukturiert. Ich hab also erstmal eine Einordnung geliefert, dann den groben Ablauf beschrieben und dann zu jedem Punkt genauer etwas erzählt. Diese Strukturierung hat ihr gut gefallen. Ihr ist auch wichtig, dass man trotz Aufregung versucht präzise zu formulieren.

Tipp: Je nachdem welches Einführungsthema man nimmt, kann man - finde ich - sehr gut abschätzen, welche Themen danach kommen. Viele hängen ja inhaltlich eng miteinander in Verbindung.
- Clusteranalyse. Sie hat mich immer mal unterbrochen, wenn ich etwas aufzeichnen sollte (City-Block und Euklidische Distanz, Single/Complete-Linkage, Ward-Verfahren, Struktogramm). Nachfragen hierzu gab es hauptsächlich zum Ward-Verfahren: Wie man da genau vorgeht, d.h. wie neue Cluster gebildet werden. Kann man mehrere Fusionierungsverfahren anwenden und die Ergebnisse vergleichen?
- Überleitung vom Struktogramm zum Scree-Plot der Faktorenanalyse. Welche Abbruchkriterien gibt es? Vergleich PCA - PFA. Kommunalität definieren. Dann ging es längere Zeit darum, was der Fehlerterm in der Faktorenanalyse bedeutet (also in Richtung PCA: Alle Varianz im Prinzip aufklärbar, aber aus Ökonomiegründen/Zielsetzung nimmt man immer weniger Faktoren als möglich und deshalb wird einige Varianz nicht aufgeklärt usw., Unterschied PFA). Dann wollte sie wissen, wieso man, wenn man oblique rotiert, die Faktorladung nicht als Korrelation zwischen Faktor und Variable interpretieren kann. Das hatte ich mich auch schon immer gefragt ;) Aber sie hat dann ein Modell aufgezeichnet und da wurde es mir klar, das ist dann im Prinzip ein Pfadmodell, wo sich die Effekte additiv zusammensetzen. (Hat sie wirklich nett gemacht!)
- Ausflug Pfadanalyse: Welche Effekte gibt es bzw. wie berechnet man die?
- Überleitung CFA. Was ist der Unterschied zur EFA bzw. was ist die Zielsetzung? Dann sind wir noch etwas länger bei einer Frage hängengeblieben, die ich nicht mehr ganz auf die Reihe bekomme. Es ging zunächst darum, wie man die Reliabilität einer Variable im Messmodell berechnet (bespricht sie im Seminar), bzw. wie sich das alles zusammensetzt (oder so ähnlich, wie gesagt kriege ich die Frage grad nicht mehr hin)
- Moderierte Regression. Was ist das? Was ist Kollinearität? Was kann man dagegen machen?

Fertig :)
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