wie in den anderen protokollen:
*freundliche begrüßung
*beruhigende atmosphäre
*frage nach den besuchten veranstaltungen
*basis oder schwerpunkt?
herr jacobi leitet fragen mit informationen ein und er mag es, wenn man wissen vernetzt präsentiert und auch mal die eigene meinung durchschauen lässt bzw. über den buchrand des wittchen & hoyer blickt... |
einsprechthema: zwangsstörungen
*diagnosekriterien (wie in dem kleinen blauen kästchen im w&h erläutert plus: "wenn andere achse-i-störung..." ausm dsm iv)
*zwangsgedanken und -handlungen erläutert (bilder, impulse - waschen, kontrollieren)
+dann unterbrach er kurz und fragte, warum man sich streiten kann, ob`s `ne angststörung ist
*anhand 2-faktoren-modell erläutert
*anhand der probleme bei reizkonfrontation erläutert
+frage: was glauben sie ist schwerer - konfrontation mit `nem agoraphobiker oder mit einem mit kontrollzwang?
*kontrollzwang - reaktionskomponente, also neutralisieren, kann aufgeschoben werden oder es gibt zusätzlich beruhigende gedanken
2.thema: essstörungen
+warum familientherapie bei AN?
*hab ich mir bisschen was ausgedacht. da half die erfahrung ausm praktikum... und es gibt ja studien, die belegen, dass diese form den anderen überlegen ist
+dann sagen die eltern "wir sollen als schuld sein!" was sagen sie?
*klar... es geht nicht um schuld, es geht darum, alle faktoren in die therapie mit einzubeziehen und die familie ist eben einer davon (gerade bei jungen essgestörten)
+ganzkörpervideokonfrontation - ist das nicht unethisch?
*freiwilligkeit einer solchen konfr. und ablauf erläutert. hab auch eher improvisiert, praktikumserfahrung hat wieder geholfen...
3.thema: schizophrenie
+ein wahn ist das und das. warum entwickeln normal intelligente menschen sowas?
*genetik und neurobiologie erläutert (dopaminhypothese)
+wie behandelt man denn die plussymptomatik?
*psychotherapeutisch: schwierig. im grunde: neuroleptika. aber: psychoedukation, ipt und familientherapie (wegen expressed emotions) angerissen
+psychoedukation: ja und wie messen sie die compliance?
*protokoll führen lassen oder laborwerte
4.thema: apropos genetik...
+der klassiker: frage nach gen-umwelt-zusammenhang
*gen-umwelt-interaktion und -korrelation erläutert
+was gibt`s noch?
*umwelt kann auch protektiv wirken, beispiel schizophrenie
+was noch?
*gene verändern sich mit der zeit durch die umwelt, siehe evolution
+was noch?
*(da stand ich dann auf dem schlauch) genexpression innerhalb eines lebens! rattenbeispiel (kannte ich nicht...)
dann schaute er auf die zeit, frau gerschler sagte aber: es reicht.
wenn ihr euch mit allen protokollen vorbereitet, seid ihr auf der sicheren seite. ich hab das gefühl, er fragt wirklich immer ein bestimmtes spektrum ab, das er für wesentlich erachtet. |