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Diagnostik


Psychologie | Diagnostik | Druckansicht14.03.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Mainz
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Egloff
Prüfungsfach: Diagnostik
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Eine sehr nette, aber auch anspruchsvolle Prüfung. Ich fand's großartig, denn die Stoffmenge ist wirklich überschaubar. Der Krohne & Hock ist als Ergänzung ausreichend; wichtig ist eben nur, dass man es wirklich verstanden hat.
Ich würde sagen, es hilft, wenn man sich zu jedem Thema seine eigenen Gedanken macht, eigene Ideen einbringt oder das ganze auch mal bewertet.

Auch wenn ich es nie gedacht hätte: man kann wirklich nur sehr schwer die Fragen wiedergeben, denn es kommt alles so im Gespräch.
Einstiegsthema: Entscheidungstheorie.
- Wie bestimmt man die Güte von Entscheidungen? (bei der prädiktiven Val angefangen und dann übergeleitet zu SQ und BQ)
- Können Sie ein Beispiel nennen, bei der sich die BQ ändert und wie wirkt sich das auf die Erfolgsquote aus? [Hier hab ich dann um Stift und Blatt gebeten um die Diagramme zu malen - hätte ich nicht gefragt, wäre das wohl nicht so gelaufen](alles aufgemalt, erklärt, Beispiele gegeben und ein paar eigene Gedanken, die ich zu Taylor & Russel hatte hinzugefügt. Eigene Gedanken kamen gut an. BCG kam auch am Rande, dort dann die SD, aber alles mehr oder weniger grob.
- Sollte man die SQ fix halten oder variieren? (Hier ging es dann letztlich darum, dass, wenn man die Möglichkeit hat eine variable SQ zu haben, man Vorteile hat- mann kann warten, bis eine Person kommt, die das Kriterium ordentlich erfüllt).
- Wie würden Sie das bei einem neuen Studiengang anwenden? Wie setze ich die Selektionsquote? (den Zusammenhang kann ich nicht mehr richtig wiedergeben, aber es ging darum, dass man die Anforderungen durch die Tests operationalisiert, einen Cut off wählt (hier wollte er dann genau wissen, wo ich den setzen würde - ich meinte z.B. 1 SD höher im Schlussfolgernden Denken, falls man für das Fach diese bräuchte)und dann nach einigen Semestern überprüft, ob das denn gestimmt hat oder andere Kriterien günstiger gewesen wären.

Dann: Goldberg, kurz Sarbin, Konfundierung, alles wie man es von den Folien kennt. Als ich das Kriterium der Chefarztdiagnose kritisierte, kamen wir darauf, wie man am besten so ein Kriterium operationalisieren könnte. Ist bei klinischen Diagnosen natürlich schwierig. Dannn die Frage, ob die DSM-IV klinisch oder statistisch ist und was ich vom SKID halte. Hab dann über die Beurteilerübereinstimmung erzählt, er fragte, wie mans verbessern könnte. Letztlich muss die Bewertung des Kriteriums immer durch den Kliniker stattfinden, das lässt sich nicht ändern, daher ist der SKID eigentlich echt ok.
Kurz paramorphe Modelle: Wie unterscheiden sich Regressionsmodelle und Konfigurationsmodele. Wie gewinnt man Konfigurationsmodelle? Muss der Diagnostiker bei Hypag anwesend sein? Was ist besser- Konfig oder Regression?

- FPI-R. Was ist das? Wie kam man auf die Skalen? Probleme des FPI-R? Sind die Zusatzskalen hierarchisch? (sie werden zwar durch eigene Items erfasst, aber sie ergeben sich auch aus den anderen Skalen, was natürlich weder aus Theoriesicht noch aus Testtheoretischer Sicht gut ist).

Ich glaub das wars. Viel Glück euch allen und bald haben wir's geschafft :-)
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