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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 25. Oktober 2014 

Pädagogische


Psychologie | Pädagogische | Druckansicht06.06.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Frankfurt am Main
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Gold
Prüfungsfach: Pädagogische
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Die Prüfung ist von der Atmosphäre her wirklich sehr angenehm. Herr Gold gibt fast kein Feedback, also vorher drauf einstellen, dann ist das kein Problem! Er lässt einen ausreden, es kann aber schon mal sein, dass er etwas in den Themen springt. Buch und Vorlesung sind Pflicht, dann ist man absolut auf der sicheren Seite! Auch bei mir waren es gefühlte 1000 Fragen und ich kriege auch nicht mehr alle zusammen. Viel Erfolg!

Tipp: Er sagt zwar, dass er nur seine Vorlesung prüft, aber gerade Mono-/Koedukation fragt er sehr gerne ab! Außerdem wiederholen sich einige Fragen wohl ziemlich häufig! Beim Rest springt er und stellt auch gerne Transferfragen.
Einführungsthema Kooperatives Lernen (wie praktisch fast jeder, macht aber nichts):
- Hab eine Einführung gemacht (5 Basismerkmale erklärt...), die Gruppenrallye vorgestellt und bin auf die Bedeutung von Belohnung eingegangen.
- Wie kann man positive Interdependenz genau realisieren? Und wie individuelle Verantwortlichkeit?
- Gibt es Verfahren, wo noch mehr kooperativ gelernt wird? Hab das Gruppenpuzzle erklärt. Experteneffekt?
- Heterogene Gruppen: Was halten Sie denn dann von Inklusion?
- Zurück zu heterogenen Gruppen: Was ist hier der Sinn und Zweck? (habe Wygotski angesprochen und die Zone der proximalen Entwicklung)
- Wie sehen die Effekte aus? (alle Studien beschrieben und mögliche Moderatoren)

Spezialthema 2: INVO-Modell (wie praktisch fast jeder, macht aber auch nix!)
- Arbeitsgedächtnis: Komponenten und wie erfasst man die zentrale Exekutive (Ziffernspanne rückwärts, hab auch Stroop-Test angesprochen)
- Vorwissen: Wieso ist Intelligenz nicht im Modell? (fragt er gerne!) bin in diesem Zusammenhang auch auf die Fußballstudie eingegangen und habe auf die SCHOLASTIK-Studie verwiesen (Korrelation Vorwissen 1. mit 4. Klasse, Partialkorrelation...)
- Sprung zu ... richtig SCHOLASTIK-Studie: Was haben die noch untersucht? Unterrichtsvariablen? Lehrerverhalten? (Klarheit der Lehreräußerungen fiel positiv raus, ein paar Unterrichtsmerkmale hab ich noch aufgezählt)
- Welche Vorteile hat Vorwissen? (Aufmerksamkeitserleichterungen, Entlastung des AG... Expertise-Studie mit den Schachfiguren)
- irgendwie kam noch Selbstkonzept, Big-Fish-Little-Pond dran

- Rechenstörung? Definition und Ursachen? (Arbeitsgedächtnisdefizit und Triple-Code-Modell vorgestellt)
- Wieso haben Jungs häufiger Lernstörungen?
- Mono- Koedukation? Was kam raus? (Kieler und Berliner Studien beschrieben)
- Wie würden Sie ADHS diagnostizieren? (da hat er gemerkt, dass das ja gar nicht in seiner VL drankommt und die Frage dann zurück gezogen)
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