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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 18. Juni 2013 

Pädagogische Psychologie Schwerpunkt


Psychologie | Pädagogische Psychologie Schwerpunkt | Druckansicht15.06.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Frankfurt am Main
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Prof. Vollmeyer
Prüfungsfach: Pädagogische Psychologie Schwerpunkt
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Prüfung lief auch bei mir so ab wie in den vorherigen Protokollen beschrieben, zwei Spezialthemen die man mit ihr bespricht/Email schickt, zwei Kapitel aus dem Lehrbuch

Tipps zur Vorbereitung:
Ich fand die Vorbereitung recht unaufwendig, die Studien sollte man sehr gut kennen und auch die zwei Kapitel gut durch gearbeitet haben. Dann sollte man noch ein bisschen Internetrecherche betreiben, einfach mal ein bisschen quergooglen, nach was aktuellem zu den Themen suchen, Praxisbeispiele, Kritiken.. und am besten in der Gruppe vorbereiten und sich gegenseitig provokative Fragen stellen, diskutieren üben etc.
Frau Vollmeyer will, dass man nicht nur stur Sachen nacherzählen kann sondern immer einen kritischen Blick hat - und selber mitdenkt.
Sehr angenehme Prüfung, aber auch anspruchsvoll.
ADHS/Studie zur Überdiagnose

Hier kamen Fragen wie:
Wie erkennt man als Lehrer ein ADHS-Kind, hab ein paar Kriterien erzählt, Unterscheidung der verschiedenen Typen, Ätiologie (!) - hier vor allem die Störung der Selbstregulation; Prävalenzen, Unterschiede nach DSM-IV, ICD-10 (damit hatte ich auch angefangen, wenn mans erwähnt, sollte man es auch genauer wissen :) )
Dann zur Überdiagnose - wieso weshalb warum, warum nicht anders, wie in der Praxis..
Was würden Sie den Lehrern für Tips geben wenn sie ein ADHS-Kind haben, was könnte man machen etc.

Triple P - Studie zur langfristigen Wirkung

Sie hat das Programm sehr kritisch beäugt und soviele Fragen gestellt, dass mir nicht mehr viele einfallen.. :
Ist es denn gut, schon den werdenden Müttern so ein Programm überzustülpen, Regeln+Strukturen schaffen (natürlich nicht, Kind soll sich ja auch frei entfalten können), Programm ist eher eher auf problematische Verhaltensweisen ausgelegt, dann haben wir ein bisschen über das zu Grunde liegende Menschenbild diskutiert
und Beispiele aus der Praxis erörtert...

zu Kapitel 3
Wie kann man denn die bereichsübergreifenden Kompetenzen messen + trainieren? was ist der Unterschied zwischen Fähigkeit und Kompetenz (Kompetenz ist das Potential)?
Wie funktioniert der Lerntransfer?

zu Kapitel 7
Wie würden Sie denn jetzt die Lehr-Medien gestalten? In Powerpoint Präsentation immer Folien einfliegen lassen (zu viele Effekte doof)?
Dann wollte sie noch die Namen der Leute hören die sich mit Medienmodellen beschäftigt haben und auf welcher Theorie das Modell von Sweller aufbaut (Baddeley)

Absolut zu schaffen, nicht zu sehr auf Fakten stützen, und Antworten schnell auf den Punkt bringen!

Viel Glück!
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