Ihr könnt euch gut an den vorherigen Prüfungsprotokollen orientieren.
Herr Schweizer hat also wie schon mehrfach beschrieben ein Blatt vor sich liegen, auf dem er sich die Themen, die er einen Fragen möchte, notiert hat. Dadrauf stehen konkret die Stichpunkte, die er dann von einem in der Prüfung hören möchte und die er auch abklappert und ein Häkchen dahinter macht, wenn man das gewünschte genannt hat. Insagesamt ist es nicht verkehrt, zu jedem Thema eine Art Definition parat zu haben, so in der Art: Was ist das und wozu (wirklich kurz in 1 oder 2 Sätzen).
Die Prüfung war weder besonders angenehm noch unangenehm. Ungewöhnlich ist vielleicht, dass es Herrn Schweizer reicht, wenn man ihm einfach Punkte aufzählt und nennt, ohne diese immer näher beschreiben zu müssen (zB. Welche Parameter gibt es im SEM? Antwort: freie, feste und restringierte, wobei man die freien schätzen muss)
Ich habe mich mit einem Skript sowie dem Backhaus, ein bisschen Bortz, dem (fast) gesamten Testtheorie und Testkonstruktionsbuch (Moosbrugger, Kelava) und ein ganz bisschen Bortz und Döring vorbereitet.
Herr Schweizer wollte eigentlich folgende Themen in der Prüfung fragen:
IRT (Einführungsthema)
SEM
MTMM
Clusteranalyse
kurz Evaluation
Allerdings sind wir nur bis einschließlich MTMM gekommen (er hat aber bei jemand anderem, der dasselbe Einführungsthema hatte am selben Tag, genau das gleiche gefragt)
Viel Erfolg!! |
Einführungsthema:
IRT
1. Was ist die IRT? Was bedeutet IRT?
>>Hier reichen 1 oder 2 Sätze
2. Was ist die IC Kurve?
3. Welche Modelle gibt es da?
>> 1PL, 2PL, 3PL, jeweils, was welche Parameter bedeuten
4. Sagen sie etwas zur Iteminformation
>> erklären, aufzeichnen, Testinformation, Konfidenzintervall
5. Rachmodell beschreiben und aufzeichnen, Formel nennen
6. Wie kann man das Modell prüfen und wie macht man das?
>> wollte er ziemlich genau wissen, sowohl den graphischen Modelltest und auch den Likelihoodquotiententest, raschhomogenität und lokale stochastische Unabhängigkeit
7. Welche Modelle gibt es bei nicht-dichotomen Antwortmodi?
>> zb polytome, Partial Creditmodell genannt und aufgezeichnet
neues Thema SEM
8. Was ist das?
>>Beziehungen zwischen latenten Variablen untersuchen, strukturprüfend
9. Was sind latente und manifeste Variablen?
>>kurze Beschreibung
10. Was beinhaltet ein vollständiges SEM Modell?
>>2 Messmodelle, 1 Strukturmodell, jeweils was darin beschrieben wird und auch aufzeichnen
11. Welche Parameter gibt es?
s.o.
12. Kennen Sie MTMM? Was ist das und für welches Gütekriterium? Wie sieht das Modell aus (>>mind. 2 bzw. 3 traits und mind. 2 bzw. 3 Methoden)? Wie im SEM (>>nur das Messmodell)?
>>Konstruktvalidierung, konvergente, diskriminante Validität, kurz zur Korrelationsmatrix, dann die Modelle im konfirmatorischen Ansatz (SEM) beschreiben
hier hat er etwas nachgebohrt. Er wollte die Modelle CTCM, CTUM, UTCU etc genau genannt und erklärt haben.
Außerdem war es ihm wichtig, dass man weiß, dass die Methoden hier auf gar keinen Fall mit den traits korrelieren dürfen!
13. zurück zum SEM, jetzt hat man da so sein Modell, wie prüft man das denn?
>>alle Kennwerte aufgezählt und kurz beschrieben
deskriptiv: RMSEA, NFI, CFI, GFI, AGFI (jeweils, mit welchem Modell verglichen wird)
inferenz: Chiquadrat (auch Nachteile), auch Differenztest, AIC
das wars. Viel Erfolg! |