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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 25. Mai 2013 

Psychopathologie


Psychologie | Psychopathologie | Druckansicht26.06.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Frankfurt am Main
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Prof. Pantel
Prüfungsfach: Psychopathologie
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1-;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Nein.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Herr Patel liest einen Fall vor. Die erste Aufgabe ist es, die psychopathologischen Auffälligkeiten syndromatologisch zusammenzufassen und dann verschiedenen möglichen Störungen unterzuordnen.Im weiteren Verlauf entwicklent sich ein Gespräch. Er findet es sehr gut, wenn man als Diagnose nur Vermutungen äußert und viele Differentialdiagnosen prüft. Prof. Pantel ist sehr nett, redet selbst relativ viel und bewertet es nicht negativ, wenn man mal nicht gleich auf was kommt oder man etwas nur beschreibt, statt das Schlagwort zu nennen. Mitte 40-jöhrige Frau wird von ihrem VErlobten zur stationären Aufnahme gebracht. Sie hört Stimmen (dialogisch) und hat das Gefühl sie und ihre Kinder (im Alter von 16 und 18, Verlobter ist nicht der Vater) sollen umgebracht werden. Sie nimmt wahr, dass man sich gegen sie verschworen habe. Sie glaubt Erbin der FAbrik zu sein in der sie arbeitet, das haben ihr die Stimmen gesagt oder es war eine Wahnwahrnehmung (Weiss ich nicht mehr)

Ich habe erstmal über den Wahn gesprochen. Prof. wollte die EXAKTE Defnition wissen - lernt sie auswendig! Dann Symptome ersten und zweiten Ranges nach Schneider - Symptome zurodnen, ich habe noch Zönästhesien genannt und erklärt, er wollte ein Beispiel --> Strom fließt durch den Körper, Gedärme bewegen sich, Gehirn stößt an den Schädel. Wo kommt Wahn noch vor? Bei welcher Störung kommt welcher Wahn vor? Welcher Wahn ist typisch für Depression? -->Schuldwahn / Versündigungswahn. Ich habe gesagt, ich würde die Patienten erstmal aufnehmen, um zu sehen, ob es eine kurze reaktive Psychose ist, die mit psychosozialem Stress zusammenhängt, fand er gut. Weiterhin eine Prodromelphase explorieren und erst wenn auch das Zeitkriterium der Schizophrenie erfüllt ist, diese vergeben. Das Zeitkriterium wollte er dann wissen. 2 Wochen laut ICD-10.

Der Fall wurde dann weriter ausgeführt - die Frau nimmt in großen Mengen Appetitzügler ein --> Amphetaminderivat! (wusste ich auch nur aus den Protokollen!) Also wahrscheinlich eine substanzinduzierte Psychose. Amphetamine machen nicht körperlich abhängig, deswegen können sie unter Beobachtung vollständig kalt und sofort entzogen werden. In dem Zusammenhang dann die Definitionen für schädlichen Gebrauch/Missbrauch und Abhängigkeit (lernt hier alle betroffenen Bereiche auswendig!)
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